BZÖ-Bucher: SPÖ-Postenkarussell verhindert Heeresreform - Österreich braucht ein Bundesheer Neu

Darabos der erste fahnenflüchtige Zivildiener beim Bundesheer

Wien (OTS) - "Norbert Darabos ist offenbar der erste fahnenflüchtige Zivildiener beim Bundesheer", kommentiert BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher die bevorstehende Flucht des Verteidigungsministers in die rote Parteizentrale. "Nach sieben Jahren Amtszeit hinterlässt Norbert Darabos seinem bemitleidenswerten Nachfolger einen Trümmerhaufen. Jetzt ist zu befürchten, dass die nach der Volksbefragung hoch und heilig versprochene Umsetzung der Heeresreform noch vor den Wahlen, endgültig begraben und weitergewurstelt wird. Österreich braucht aber dringend ein "Bundesheer Neu", um im wahrsten Sinne des Wortes gerüstet zu sein für die Sicherheitsaufgaben der Zukunft. Es darf aber nicht sein, dass das SPÖ-Postenkarussell die Heeresreform verhindert, nur weil die SPÖ nach sieben Jahren bemerkt, dass Darabos auf einem anderen Posten besser aufgehoben ist", so Bucher.

Bucher kündigt an, dem neuen Minister als Einstandsgeschenk das Wehrkonzept des BZÖ als Leitfaden per Post zu übermitteln, denn schließlich habe das BZÖ als einzige österreichische Parlamentspartei ein umfassendes Sicherheitskonzept. "Das Heer ist fast kaputt. Die Regierung hat der Bevölkerung versprochen, dass das Bundesheer reformierbar ist und das ohne Mehrkosten. Jetzt müssen Faymann und Spindelegger den Wahrheitsbeweis antreten. Bis zum Wahltermin muss das Heer zukunftstauglich reformiert sein", macht der BZÖ-Obmann Druck.

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