ACHTUNG KORREKTUR OTS0149 (TITEL): Spanien als Sprungbrett nach Lateinamerika und Nordafrika für österreichische Firmen

Österreichische Unternehmen und Anwaltskanzleien informierten sich in Madrid bei Firmenbesuchen und in Einzelgesprächen über das Potential an Geschäftsmöglichkeiten

Wien (OTS/PWK122) - "Viele spanische Firmen sind auf einigen Gebieten weltweit führend tätig - das gilt besonders für die Bereiche Bauwesen, Eisenbahntechnologie, Telekommunikation und erneuerbare Energien. Durch die schwierige Lage auf dem heimischen Markt sind diese Unternehmen gerade in den letzten vier Jahren gezwungen worden, ihre Auslandsaktivitäten noch zu verstärken, wobei sie über historisch gewachsene gute Beziehungen insbesondere zu Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten verfügen", sagt Michael Spalek, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Madrid. Das war der Anknüpfungspunkt für eine Marktsondierungsreise der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich zum Thema "Spanien als Türöffner für Dienstleistungsexporte nach Lateinamerika und Afrika" vergangene Woche.

Die teilnehmenden österreichischen Unternehmen wurden aus erster Hand zu Projektchancen in Kooperation mit spanischen Partnern informiert. Spalek: "Da bei der erfolgreichen Abwicklung von globalen Projekten die Zusammenarbeit mit international versierten Anwälten unabdingbar ist, wurde eine weitere Marktsondierungsreise 'Kooperationschancen mit spanischen Anwaltskanzleien' für österreichische Anwaltskanzleien vom AußenwirtschaftsCenter Madrid zeitgleich angesetzt und abgewickelt."

Firmenpräsentationen, Berichte aus der Praxis, B2B-Gespräche

In Präsentationen des IT-Spezialisten INDRA, des Infrastrukturunternehmens ACCIONA, des führenden Baukonzerns OHL und des Eisenbahnbauunternehmens TALGO wurde eine breite Palette an spanischer Hochtechnologie mit internationaler Präsenz und herausragendem Renommee vorgestellt und aufgezeigt, wohin sich österreichische Firmen bei Interesse an einer Zusammenarbeit wenden können. Bei einem Runden Tisch vermittelten die Firmen ANDRITZ HYDRO, EVG und PLASSER SPANIEN Einblicke in ihre Erfahrungen mit der Umsetzung von Projekten in Lateinamerika und Afrika von Spanien aus. Neben diesem informativen Teil bot das Programm den Teilnehmern die Möglichkeit, sich beim Fachverband TECNIBERIA zu präsentieren. Im Anschluss daran wurden B2B-Gespräche mit Mitgliedsfirmen dieses wichtigsten spanischen Verbandes von Ingenieursbüros geführt, bei denen teilweise auch schon Termine für weiterführende Gespräche vereinbart wurden. Zum Abschluss des dichten Programms vermittelte ein Besuch beim Europa-Büro der Interamerikanischen Entwicklungsbank, das seit Sommer 2012 seinen Sitz in Madrid hat, nähere Details zur Tätigkeit des BID, Art und Abwicklung der Projekte, die gefördert werden, sowie zu deren Finanzierungsmöglichkeiten. (BS)

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