FPÖ-Fichtenbauer: Darabos fällt "SPÖ-Verteilungsgerechtigkeit" zum Opfer

Wien (OTS) - "Die höchstnotwendige und viel zu spät erfolgte Ablöse von Norbert Darabos als Verteidigungsminister zeigt einmal mehr, was die SPÖ unter 'Verteilungsgerechtigkeit' versteht", sagte der freiheitliche Wehrsprecher NAbg. Dr. Peter Fichtenbauer. So würden anstehende Stellenbesetzungen der höchsten Funktionen bei SPÖ-kontrollierten Ministerien primär nach parteipolitischen Gesichtspunkten vorgenommen und nicht nach fachlichen Kriterien, sagte Fichtenbauer.

Die Ablöse von Darabos durch den bisher unbekannt gebliebenen Bundesrat Klug zeige klar auf, dass offenbar nach dem Abschub des Steirers Kräuter in die Volksanwaltschaft, das wichtigste "fachliche" Kriterium jenes gewesen sei, dass es sich beim Neo-Verteidigungsminister ebenfalls um einen Steirer handle, zeigte Fichtenbauer die "Verteidigungsgerechtigkeit" a la SPÖ auf.

Da der neue Verteidigungsminister zwar gedient habe, jedoch sonst durch genau gar nichts als Heeresspezialist aufgefallen sei, wäre es sehr zu begrüßen, würde er das konstruktive Gespräch mit allen Wehrsprechern der Parlamentsparteien suchen, betonte Fichtenbauer. Schließlich gelte es, die Demotivierung der Heeresbediensteten, die der abtretende Minister zu verantworten habe, zu beseitigen, so Fichtenbauer, der auch darauf drängt für die nun anstehende Heeresreform alle konstruktiven Kräfte zu bündeln.

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