FPÖ-Mölzer: Erweiterung des Schengen-Raums um Bulgarien und Rumänien ist abzulehnen

Es ist fraglich, ob Sofia und Bukarest EU-Außengrenzen wirksam schützen können - Es darf kein Einfallstor für kriminelle Banden und illegale Zuwanderer geöffnet werden

Wien (OTS) - Österreich müsse beim Ratstreffen der EU-Innenminister am Donnerstag der Haltung Deutschlands folgen und gegen einen Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengener Abkommen eintreten, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Ob diese beiden Länder die Schengen-Reife erreicht haben, ist mehr als fraglich. Deshalb darf es zu keiner überhasteten Erweiterung des Schengen-Raums kommen", hielt Mölzer fest.

Insbesondere wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass zweifelhaft sei, ob Rumänien und Bulgarien in der Lage sind, die EU-Außengrenzen wirksam zu schützen. "Und ein weiteres Problem ist die grassierende Korruption in diesem beiden Ländern. Wenn Drittstaatsangehörige - was leider zu befürchten ist - durch Bestechung von bulgarischen oder rumänischen Grenzbeamten in den Besitz von Schengen-Visa kommen können, dann wird das ganze System ad absurdum geführt", erklärte Mölzer.

Daher stehe für die Schengen-Mitglieder und damit auch für Österreich sehr viel auf dem Spiel, so der freiheitliche Europaabgeordnete. "Es geht um unsere Sicherheit. Eine verantwortungslose Erweiterung des Schengen-Raums darf nicht dazu führen, dass ein Einfallstor für kriminelle Banden aus Drittstaaten oder für die illegale Massenzuwanderung geöffnet wird. Der Schutz der europäischen Völker muss absoluten Vorrang haben vor einer im wahrsten Sinne des Worten grenzenlosen Reisefreiheit", schloss Mölzer.

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