FP-Herzog: Wiener SPÖ betreibt bei Gemeindewohnungen Profitmaximierung!

Aus 857 Wohnungen in Top-Lagen sollen Altmieter ausziehen, um Platz für Nobel-Kunden zu schaffen

Wien (OTS/fpd) - Sollten einige Wiener die Placebo-Volksbefragung bisher zumindest im Punkt gegen Privatisierungen ernst genommen haben, ist jetzt wohl selbst damit Schluss. Die Häupl-SPÖ, die vorgibt, die Gemeindebauten für die Allgemeinheit schützen zu wollen, geriert sich jetzt wie ein privater Miethai, drängt gemeinsam mit privaten Firmen still und heimlich die Altmieter aus 857 Gemeindewohnungen meist in Top-Lagen innerhalb des Gürtels und will so ihren Profit maximieren. "Es handelt sich dabei um 43 historische Bauten, die der Stadt Wien geschenkt oder vererbt und dann als Gemeindewohnungen gewidmet wurden. Luxus-Mieten in Gemeindebauten, das darf nicht sein. Schlimm genug, dass die Stadt auf das wesentlich teurere Richtwertmietzins-System umgestiegen ist, aber das geht jetzt doch viel zu weit", erklärt Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog.

Wenn sich die Stadt gerade von leistbaren Gemeindewohnungen im innerstädtischen Bereich verabschiede, könne das dramatische Folgen haben. Herzog: "Dann schafft sie systematisch Nobelbezirke, in denen nur noch gut betuchte Menschen leben können. Von der immer gerade von der SPÖ beschworenen Durchmischung kann gar nicht mehr die Rede sein." (Schluss)

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