Pharmig gratuliert Generikaverband-Präsident Leiter zur Wiederwahl

Generika ergänzen Arzneimittelversorgung in Österreich. Originalprodukt spätestens nach drei Monaten ab Markteintritt des dritten erstattungsfähigen Generikums preisgleich.

Wien (OTS) - Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, gratuliert Bernd Leiter zu seiner Wiederwahl als Präsident des Österreichischen Generikaverbandes (OEGV). "Der konsequente Dialog zwischen allen Systempartnern im Gesundheitswesen nutzt insbesondere den Patienten und trägt zur Sicherung des solidarischen Gesundheitswesens bei", so Huber.

Huber unterstreicht in diesem Zusammenhang die Rolle der pharmazeutischen Industrie hinsichtlich der Sanierung der Krankenkassen: "Zu den 2,2 Mrd. Euro an Kostendämpfung trägt die Pharmaindustrie massiv bei. Zum einen unterstützt die Pharmawirtschaft mit Solidarbeiträgen die Leistungsfähigkeit der Kassen gegenüber deren Patienten, zum anderen führt die Generika-Preisregelung zu Preissenkungen."

Im Rahmen-Pharmavertrag, abgeschlossen zwischen Pharmawirtschaft und Sozialversicherung, ist eine Solidarzahlung in der Höhe von insgesamt 82 Millionen Euro bis Ende 2015 vereinbart. Die Generika-Preisregelung in Österreich sieht vor, dass mit dem Markteintritt des ersten Generikums der Preis des Originalpräparats um 30 Prozent innerhalb der ersten drei Monate gesenkt werden muss. Bei Aufnahme des dritten Generikums in den Erstattungskodex muss der Preis des Originalpräparats spätestens nach drei Monaten bis auf das Niveau dieses Generikums gesenkt werden. "Das bedeutet, dass Originalpräparate und Generikum ab diesem Zeitpunkt zum gleichen Preis verfügbar sind", erläutert Huber.

Huber verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass auch in der zweiten Amtsperiode des wiedergewählten Präsidenten eine konstruktive Zusammenarbeit möglich sein werde und unterstreicht die Notwendigkeit gemeinsamer Aktivitäten im Hinblick auf die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Jänner 2013), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000 Beschäftigte.

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