Köstinger/Schmuckenschlager: EU-Agrarpolitik steht für Zukunftsinvestition

Gemeinsame Sitzung der Europäischen Volkspartei und Vertretern der nationalen Parlamente in Brüssel

Brüssel, 04. März 2013 (OTS) "Die EU-Agrarpolitik steht für Zukunftsinvestition und muss als solche bei den
landwirtschaftlichen Betrieben ankommen. Vor allem für junge Bäuerinnen und Bauern muss es sich auch in Zukunft lohnen, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen", so die Agrarsprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Elisabeth Köstinger und der Vizepräsident des österreichischen Bauernbundes, Johann Schmuckenschlager, anlässlich der heutigen Sitzung der Europäischen Volkspartei (EVP). Hauptthema ist die Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP). "Die europäische Landwirtschaftspolitik muss die Existenz der Bäuerinnen und Bauern garantieren. Nur so können wir weiterhin eine wettbewerbsfähige, multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaft in allen Regionen sicherstellen." ****

Österreich hat laut Köstinger in der Agrarpolitik mit seinen Agrarumwelt- und Bioprogrammen schon lange einen nachhaltigen Weg eingeschlagen. "Wenn jetzt EU-weit im Zuge der GAP Reform ein ähnlich ökologischer Weg eingeschlagen wird, dürfen diese Vorleistungen unsere Betriebe nicht zusätzlich belasten. Es muss Anpassungen bei den vorgeschlagenen Ökologisierungsmaßnahmen geben", so die EU-Abgeordnete. "Wir brauchen auch künftig ein starkes Umweltprogramm und ein noch schlagkräftigeres Jungübernehmerprogramm, das gezielt Anreize setzt", so Köstinger.

Durch die gemeinsame Kraftanstrengung von Bauernbund, Landwirtschaftsministerium und Landwirtschaftskammer konnte laut Schmuckenschlager bei den EU-Budgetverhandlungen die weitreichende Bedeutung der Landwirtschaftsfonds verankert werden. Jetzt müssen die Inhalte der GAP-Reform auf EU-Ebene rasch fixiert werden, um Planungssicherheit für die Bäuerinnen und Bauern zu gewährleisten. "Die Investitionsförderung muss dabei ein wesentlicher Kernpunkt sein. Denn nur starke Betriebe können den wachsenden Anforderungen des Marktes offensiv begegnen", so Schmuckenschlager. "Außerdem kämpfen wir bei der Agrarreform um eine Verwaltungsvereinfachung, denn gerade kleinere, bäuerliche Betriebe leiden unter der Verwaltungslast und sind von neuen Auflagen härter getroffen", so beide abschließend.

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