Fürntrath-Moretti zum Frauentag: Jedes 3. Unternehmen wird von einer Frau geleitet

Frau in der Wirtschaft (WKÖ) fordert Unterstützung beim Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und das Aufbrechen alter Rollenklischees

Wien (OTS/PWK114) - "Jedes dritte Unternehmen wird in Österreich von einer Frau geleitet", zeigt sich Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März, stolz. Österreich zählt 130.000 Unternehmerinnen und Geschäftsführerinnen und liegt damit europaweit auf dem dritten Platz. Bei den Neugründungen beträgt der Frauenanteil sogar 40,8 Prozent (56,8 Prozent inklusive Personenbetreuerinnen). "Jede einzelne Unternehmerin trägt mit ihrem täglichen Einsatz zum Wachstum der heimischen Wirtschaft wesentlich bei", unterstreicht die Unternehmerinnen-Sprecherin in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Als positiv wertet Fürntrath-Moretti auch die steigenden Aufsichtsrätinnen-Zahlen: Seit 2011 steigerten sich diese von 13,5 Prozent auf aktuell 14,2 Prozent.

Fehlend Kinderbetreuungsplätze hindern Frauen am beruflichen Aufstieg!
"Frauen sind gut ausgebildet, engagiert und leistungsstark und haben es nicht nötig, über eine Quote in Spitzenpositionen hineinreklamiert zu werden", so Fürntrath-Moretti. Statt der ewigen Quotendiskussion fordern wir rasch greifende Maßnahmen, um endlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, legt Fürntrath-Moretti die Kern-Forderungen von Frau in der Wirtschaft auf den Tisch:

- Der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen: Flächendeckende, zeitlich flexible und trotzdem leistbare und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungseinrichtungen - vor allem auch für unter 3jährige. "Das sind Anforderungen, die das derzeitige Kinderbetreuungsangebot leider ganz und gar nicht erfüllt", betont Fürntrath-Moretti.

- Die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung für über 10-jährige Kinder (bis 14 Jahre) sowie auf haushaltsnahe Dienstleistungen.

- Das Aufbrechen alter, hartnäckiger Rollenbilder. "Internationale Studien belegen: Es ist nicht automatisch schlecht für ein Kind, wenn die Mutter wieder früh in den Beruf einsteigt. Qualitativ hochwertige Betreuung schafft eine Win-Win-Situation für alle - nicht nur für die Familien, sondern auch für die gesamte Wirtschaft ", ist Fürntrath-Moretti überzeugt. (ES)

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