Energiepreise (März 2013): Einsparpotential beim Anbieterwechsel klettert auf 400 Euro pro Jahr

Große Preisdifferenzen im Bundesländer-Vergleich - Am größten sind die Sparmöglichkeiten im Netzgebiet Linz

Wien (OTS/BMWFJ) - Das Wirtschaftsministerium veröffentlicht monatlich den Energiepreis-Monitor auf Basis von Berechnungen und Erhebungen der E-Control.

Österreichs Haushalte geben durchschnittlich zwischen 618 Euro pro Jahr im Netzgebiet Tirol und 758 Euro pro Jahr im Netzgebiet Oberösterreich für Strom aus. Das Einsparpotenzial bei einem Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Stromanbieter beträgt je nach Region zwischen 30 Euro pro Jahr in Vorarlberg sowie 140 Euro pro Jahr in Oberösterreich inklusive Netzgebiet Linz. Berechnet wurden diese Zahlen auf Basis eines durchschnittlichen Haushaltes, der jährlich 3.500 Kilowattstunden (kWh) Strom beim regionalen Standardanbieter bezieht.

Für Erdgas geben die Haushalte durchschnittlich zwischen 955 Euro pro Jahr in Vorarlberg und 1.192 Euro pro Jahr im Netzgebiet Klagenfurt aus. Das Einsparpotenzial bei einem Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter beträgt je nach Region zwischen 124 Euro in Tirol und 262 Euro pro Jahr in Salzburg. Berechnet wurden diese Zahlen auf Basis eines Haushaltes, der 15.000 kWh beim regionalen Standardanbieter bezieht.

Das Sparpotenzial beim Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter von Strom und Gas liegt je nach Region zwischen 157 Euro in Tirol sowie 400 Euro pro Jahr in Linz.
Für individuelle Berechnungen steht der Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at) zur Verfügung.

Preisänderungen bei regionalen Standardanbietern

Strom (März): keine Änderungen

Gas (März): keine Änderungen

Der zeitliche Verlauf der Energiepreise und weitere Detail-Informationen dazu sind auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums unter www.bmwfj.gv.at abrufbar (unter "Quicklinks" in den Rubriken Treibstoffpreismonitor, Strompreismonitor und Gaspreismonitor).

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