Diakonie: Nach Übersiedlung der Flüchtlinge aus der Votivkirche Verbesserungen im Asylbereich jetzt umsetzen

Chalupka dankt Johannitern und hofft auf rechtskonforme und humanitäre Lösungen für die Flüchtlinge

Wien (OTS) - Mit dem Umzug der Flüchtlinge, die in der Votivkirche Zuflucht gesucht hatten, ins Servitenkloster am gestrigen Sonntag hofft die Diakonie, dass es für die betroffenen Asylwerber jetzt zu rechtskonformen und humanitären Lösungen kommen kann.

Die Diakonie wurde am 24.Dezember 2012 von der Caritas Wien um Unterstützung gebeten. Seit diesem Tag haben die Ärztinnen und Ärzte und die ehrenamtlichen HelferInnen der Johanniter - als Mitglied der Diakonie - dafür gesorgt, dass auch unter schwierigsten Umständen die medizinische Versorgung aufrechterhalten werden konnte.

"Es ist dem Einsatz der Helferinnen und Helfer der Johanniter zu verdanken, dass es trotz mehrerer Phasen intensivsten Hungerstreiks bei den Asylwerbern zu keinen bleibenden gesundheitlichen Schäden gekommen ist", spricht der Direktor der Diakonie, Michael Chalupka, den Johannitern seinen Dank aus.

Die Diakonie hofft, dass jetzt in dieser entspannteren Situation Gespräche zwischen den Flüchtlingen, den politisch Verantwortlichen und den Hilfsorganisationen über den Zugang zum Arbeitsmarkt, über Verbesserungen der Standards in der Unterbringung, sowie über den Umgang mit Asylwerbern, die nicht in ihre Ursprungsländer zurückkehren können, einsetzen werden.

"Die Politik hat jetzt die Chance zu zeigen, dass sie nicht nur bei spektakulären Protestmaßnahmen reagiert, sondern an einem konstruktiven Dialog interessiert ist", betont Chalupka abschließend.

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