ORF-Fernsehen im Februar 2013: 39,4 Prozent Marktanteil

Höchste Februar-Tagesreichweite seit 2007

Wien (OTS) - Von der Ski-WM in Schladming über Berichte und Dokus zum Papst-Rücktritt bis zu den Oscars und dem närrischen Treiben der Faschingszeit reichte das vielfältige ORF-Programmangebot im Februar 2013. Pro Tag erreichte das ORF-Fernsehen im Februar durchschnittlich 4,004 Millionen Seherinnen und Seher und damit die höchste Februar-Tagesreichweite seit 2007. ORF eins kam dabei auf 2,696 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer pro Tag und 17,7 Prozent nationalen Marktanteil, ORF 2 auf 3,138 Millionen Zuschauer und auf 21,7 Prozent nationalen Marktanteil. Der nationale Marktanteil von ORF eins und ORF 2 lag gemeinsam bei 39,4 Prozent. In der nutzungsintensivsten Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr) erreichte der ORF im Februar 42,2 Prozent nationalen Marktanteil.

Digitalisierungsgrad um neun Prozentpunkte gestiegen

Auch im Februar hat sich für den ORF das Konkurrenzumfeld weiter verschärft: Mittlerweile leben 79 Prozent aller Personen in österreichischen TV-Haushalten mit digitalem Empfang (vor allem Satellit). Das entspricht im Vergleich zum Februar 2012 einem Anstieg um fünf Prozentpunkte. In digitalen Satelliten-Haushalten sind derzeit durchschnittlich 139 Sender (davon 96 in deutscher Sprache) empfangbar, in digitalen Kabel-Haushalten im Schnitt 105 Sender (davon 79 deutschsprachige).

42,5 Prozent Marktanteil für die ORF-Senderfamilie

Gemeinsam mit den Spartensendern ORF III Kultur und Information und ORF SPORT + sowie 3sat und ORF 2 Europe erreichte das ORF-TV-Programmangebot im abgelaufenen Monat durchschnittlich 42,5 Prozent Marktanteil (alle Ebenen) pro Tag.

Rekord: 17,1 Millionen Online-Video-Abrufe im ORF.at-Netzwerk

Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF im Internet wurden vom Publikum auch im Februar 2013 stark genutzt: Im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Video-Angebote auf anderen Seiten wie iptv.ORF.at, sport.ORF.at, insider.ORF.at etc.) wurden insgesamt 17,1 Millionen Video-Abrufe und damit ein neuer Rekordwert verzeichnet. 13,9 Millionen davon entfielen auf die Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at).

Topreichweiten im Februar 2013

Nicht die "Zeit im Bild" (Platz drei) oder "Bundesland heute" (Platz vier) dominieren die Reichweiten-Top-10 im Februar 2013: Die meisten Zuschauer/innen erreichte der WM-Slalom der Herren, gefolgt von der Opernball-Eröffnung. Insgesamt rangieren gleich fünf Ski-WM-Übertragungen unter den Top-10.

WM-Slalom der Herren, 2. DG (17. Februar)
1,627 Millionen Zuschauer, 71 Prozent nationaler Marktanteil

Opernball-Eröffnung (7. Februar)
1,524 Millionen Zuschauer, 59 Prozent nationaler Marktanteil

"Zeit im Bild" (17. Februar)
1,434 Millionen Zuschauer, 49 Prozent nationaler Marktanteil

"Bundesland heute" (24. Februar)
1,373 Millionen Zuschauer, 50 Prozent nationaler Marktanteil

Villacher Fasching (12. Februar)
1,335 Millionen Zuschauer, 43 Prozent nationaler Marktanteil

WM-Abfahrt der Damen (10. Februar)
1,320 Millionen Zuschauer, 72 Prozent nationaler Marktanteil

WM-Slalom der Damen, 2. DG (16. Februar)
1,302 Millionen Zuschauer, 72 Prozent nationaler Marktanteil

WM-Abfahrt der Herren (9. Februar)
1,221 Millionen Zuschauer, 73 Prozent nationaler Marktanteil

WM-Superkombi-Slalom der Herren (11. Februar)
1,187 Millionen Zuschauer, 48 Prozent nationaler Marktanteil

"ZiB" 2 (7. Februar)
1,136 Millionen Zuschauer, 58 Prozent nationaler Marktanteil

Großes Publikumsinteresse an Landtagswahlen in Niederösterreich und Kärnten

Erster Höhepunkt der ausführlichen ORF-Berichterstattung zu den Landtagswahlen in Niederösterreich und Kärnten am 3. März 2013 waren am 24. Februar die TV-Konfrontationen der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten, die erstmals österreichweit ausgestrahlt wurden. Um 11.05 Uhr stand die Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten für Niederösterreich bundesweit auf dem Programm von ORF 2 - außer in Kärnten, dort war zu diesem Zeitpunkt live die Kärnten-Runde zu sehen. Um 12.00 Uhr wurde österreichweit zeitversetzt die Diskussionsrunde der Kärntner Spitzenkandidaten gezeigt, nur in Kärnten stand (zeitversetzt) die Niederösterreich-Diskussion auf dem Programm. Und das große Publikumsinteresse gab dem ORF recht: Bis zu 235.000 und im Schnitt 203.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 16 Prozent Marktanteil sahen die TV-Konfrontation/en um 11.05 Uhr - das ist die höchste Reichweite an diesem ("Pressestunden"-)Sendeplatz seit dem Jahr 2010. Die Diskussion/en um 12.00 Uhr erreichten bis zu 210.000 (im Schnitt 152.000) Zuschauer bei elf Prozent Marktanteil.

ORF-Information und Magazine top

Mit 833.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (34 Prozent Marktanteil) erzielte die "ZiB 2" am 4. Februar die höchste Reichweite seit September 2008. Gut genutzt wurde auch das Magazinangebot des ORF:
Das "Weltjournal" zum Thema "Thailand, Altern im Paradies" konnte am 6. Februar mit 352.000 Seher/innen (20 Prozent Marktanteil) die beste Reichweite seit Jänner 2012 verbuchen, das "WELTjournal +" über "Liebe mit 60 gesucht" - ebenfalls am 6. Februar - war mit einer Reichweite von 230.000 (19 Prozent Marktanteil) die bestgenutzte Ausgabe der neuen Reihe. Auf regen Publikumszuspruch stieß auch die neue ORF-Reihe "Universum History" - den ersten Teil der "Mätressen" verfolgten am 8. Februar 235.000 Seher/innen. Einen Spitzenwert seit 2008 erzielte weiters "Eco" - und zwar mit 28 Prozent Marktanteil am 21. Februar (durchschnittlich 426.000 Zuschauerinnen und Zuschauer).

Eine Nation im Dreivierteltakt - der Wiener Opernball 2013 im ORF

Stars, Promis und Debütanten - bis zu 1,597 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren am 7. Februar 2013 bei der Live-Übertragung des Wiener Opernballs 2013 in ORF 2 mit dabei. "Die Eröffnung" um 21.45 Uhr wollten sich im Schnitt 1,524 Millionen bei einem Marktanteil von 59 Prozent nicht entgehen lassen, das ist der höchste Wert seit 2008. Auch bei den unter 30-Jährigen erzielte der diesjährige Opernball (36 Prozent Marktanteil) den Bestwert seit 2007. Insgesamt erreichte der Opernballabend von ORF 2 ein Drittel der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren: In Summe waren 2,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zumindest kurz bei dem TV-Event dabei (weitester Seherkreis). Im Anschluss hatte "Das Fest" ebenfalls einen Reichweiten-Spitzenwert von mehr als einer Million Zuschauerinnen und Zuschauer (durchschnittlich 833.000) bei einem Marktanteil von 57 Prozent. Mit bis zu 1,2 Millionen Zuseherinnen und Zusehern (durchschnittlich 1,114 Millionen, 38 Prozent Marktanteil) war die 45-minütigen Dokumentation "Der Wiener Opernball - Ein Medienereignis" von Lisbeth Bischoff um 20.15 Uhr das bisher meistgesehene Opernball-Vorprogramm seit 2005.

Topquoten für die ORF-Faschingshighlights

2013 waren die traditionellen ORF-TV-Faschingshighlights einmal mehr veritable Publikumsmagneten: Österreichs Narren konnten mit ihren Gags und Pointen beim Publikum punkten: Bis zu 1,258 Millionen Seherinnen und Seher ließen sich am Samstag, dem 9. Februar, von Österreichs Faschingsgilden "narrisch guat" unterhalten. Im Durchschnitt verfolgten 1,119 Millionen den zweiten Teil des TV-Faschingshighlights um 20.15 Uhr in ORF 2. Der Marktanteil lag bei 38 Prozent. Somit konnte der große Erfolg des ersten Teils am 6. Februar mit durchschnittlich 1,012 Millionen (33 Prozent Marktanteil) sogar noch getoppt werden. Mit einem kräftigen "Lei Lei" ging am Faschingsdienstag die närrische Zeit zu Ende. Und bis zu 1.457.000 waren am 12. Februar 2013 um 20.15 Uhr in ORF 2 beim 50. "Villacher Fasching" dabei. Im Durchschnitt verfolgten 1,335 Millionen die aktuelle Sitzung der Villacher Faschingsgilde - die Kärntner Publikumslieblinge erzielten einen Marktanteil von 43 Prozent.

Österreich im WM-Fieber - alpin ...

Es war eine WM der Superlative für den ORF: Mehr als 70 Stunden barrierefreie Live-Übertragungen, die dank innovativer Übertragungstechniken mit Brillen-, Antelopen-Kameras und Camcat so noch nie gesehene Rennbilder für bis zu 500 Millionen Sportfans weltweit ermöglichten, das ORF-Haus im Zentrum des Geschehens mit dem täglichen "WM-Studio", "Ö3-Wecker" und "ZiB"-Wetter (für das Marcus Wadsak u. a. Andreas Gabalier als Komoderator begeistern konnte), die erfolgreiche ORF-Ski-WM-App, aber auch das Rahmenprogramm von "Universum" bis "Schladming - Die Weltmeisterstadt" u. v. m. zogen die ORF-Zuseherinnen und -Zuseher in ihren Bann. Insgesamt 5,324 Millionen (weitester Seherkreis) sahen allein die ORF-Live-Übertragungen aus Schladming, das entspricht 74 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Nicht weniger als neunmal wurden WM-Reichweiten-Rekorde erzielt. Rang eins im Quoten-Ranking hält der Slalom der Herren (17. Februar) mit bis zu 1,953 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern im zweiten Durchgang, im Schnitt waren 1,627 Millionen Sportfans bei 71 Prozent Marktanteil (67 bzw. 61 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) via ORF eins live bei Marcel Hirschers Goldfahrt mit dabei. Das ist der Topwert für einen Herren-WM-Slalom seit dem Jahr 2001. Bereits Durchgang eins erreichte mit im Schnitt 1,150 Millionen bei 70 Prozent Marktanteil einen Topwert.

Gut genutzt wurden auch die abendlichen ORF-Live-Berichte mit den Analysen (bis zu 650.000), den Siegerehrungen (bis zu 635.000) und den Besuchen der Stars im "WM-Studio" (bis zu 578.000 Zuseherinnen und Zuseher).

...und nordisch

Er kam, sah, sprang. Gregor Schlierenzauers zweiten Platz beim ersten Einzelspringen der WM im Val di Fiemme, von der ORF eins rund 43 Stunden live berichtete, sahen am 23. Februar 2013 bis zu 844.000 Wintersportfans (im Schnitt 648.000 bei 32 Prozent Marktanteil) live in ORF eins. Bei den jungen Zielgruppen 12-49 Jahre bzw. 12-29 Jahre wurden 27 bzw. 24 Marktanteil erreicht.

Topwert auch für König Fußball

Das Wiener Derby Rapid - Austria erreichte am 17. Februar in der ersten Halbzeit mit 517.000 Zuschauerinnen und Zuschauern via ORF eins (31 Prozent Marktanteil, 30 bzw. 31 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) den höchsten Wert für ein Bundesliga-Live-Spiel seit dem Jahr 2004.

Aktuelle Berichterstattung zum Papst-Rücktritt

Insgesamt verfolgten knapp drei Millionen Zuschauer, das entspricht 41 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis) die ORF-Berichterstattung zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. So änderte der ORF bereits am Tag der Rücktrittserklärung, am Montag, dem 11. Februar 2013, kurzfristig und weitreichend sein Programm. Die Dokumentation "Der Denker auf dem Thron - Papst Benedikt XVI." sahen um 20.15 Uhr im Schnitt 541.000 Zuseherinnen und Zuseher (Marktanteil 17 Prozent). Im Anschluss verfolgten 474.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Marktanteil 16 Prozent) einen "Runden Tisch" mit Ingrid Thurnher. Zusätzliche Informationen lieferten neben sämtlichen "ZiB"-Ausgaben zwei "ZiB"-Sondersendungen. Auch rund um den Rücktritt berichtete der ORF ausführlich und aktuell: So stand am 27. Februar der gesamte Vormittag im Zeichen des Papstes, allein die "Zeit im Bild"-Spezialausgabe zum Papstabschied verfolgten im Schnitt 112.000 Seherinnen und Seher (Marktanteil 23 Prozent).

Millionenpublikum für die ORF-"Seitenblicke"

Groß war das Publikumsinteresse auch an den "Seitenblicken". Das ORF-Gesellschaftsmagazin konnte im Februar vier Mal die Millionengrenze überspringen. Die Ausgabe vom 17. Februar sahen allein 1,247 Millionen bei einem Marktanteil von 41 Prozent. Im Durchschnitt verfolgten im vergangenen Monat 895.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei einem Marktanteil von 33 Prozent die Berichte rund um Österreichs Society.

Brandauer, Krassnitzer und Strauss als Publikumsmagneten

Auf eine harte Probe wurde die Beziehung zwischen Klaus Maria Brandauer und Martina Gedeck in der ORF-Premiere von "Die Auslöschung" am Mittwoch, dem 13. Februar 2013, gestellt. Bis zu 812.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ließen sich Nikolaus Leytners ORF/SWR-Fernsehfilm über eine Liebesbeziehung, die durch die Diagnose Alzheimer komplett auf den Kopf gestellt wird, nicht entgehen. Durchschnittlich waren 773.000 Seherinnen und Seher (26 Prozent Marktanteil) dabei. Ein Millionenpublikum mit bis zu 1.016.000 Zuseherinnen und Zuseher stand am Sonntag, dem 17. Februar 2013, gemeinsam mit Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser und Alfred Dorfer "Zwischen den Fronten", als der gleichnamige Austro-"Tatort" seine ORF-Premiere feierte. Mit durchschnittlich 995.000 Sehern ist der Sicheritz-Krimi damit die meistgesehene "Tatort"-Folge seit der Erstausstrahlung von "Baum der Erlösung" im Jänner 2009. Der Marktanteil lag bei 29 Prozent bzw. bei 25 beim jüngeren Publikum (E-49). "Alles Schwindel", Wolfgang Murnbergers rasante Verwechslungskomödie mit Ursula Strauss, Benno Fürmann und Bibiana Zeller sahen am 27. Februar 764.000 Zuschauer und Zuschauerinnen (Marktanteil: 27 Prozent).

"Millionenshow": Millionenpublikum sah Millionenfrage

Ein Geldregen bei der "Millionenshow" sorgte am 25. Februar für Topreichweiten: Bis zu 1,032 Millionen Zuschauer/innen (im Schnitt 954.000 bei 31 Prozent Marktanteil) wollten sich nicht entgehen lassen, wie Armin Assinger wieder einmal die Millionenfrage stellte. Damit erreichte die "Millionenshow" den Topwert seit Oktober 2011.

"Undercover Boss" gut genutzt

Auch gut genutzt wurde im Februar "Undercover Boss" mit durchschnittlich bis zu 404.000 Seher/innen (13. Februar) und einem Marktanteil von 14 Prozent. Im Schnitt erreichte die erste Staffel des Formats 428.000 Zuschauerinnen und Zuschauer und einen Marktanteil von 18 Prozent in der jungen Zielgruppe (12-49 Jahre). Weiterhin gut genutzt wurde auch "Zurück zur Natur" mit durchschnittlich bis zu 449.000 Reichweite (28 Prozent Marktanteil) am 10. Februar.

Spitzenwerte für österreichische Oscar-Preisträger

Die Zusammenfassung der Oscar-Nacht im "Kulturmontag" am 25. Februar 2013 erreichte bis zu 315.000 Zuseher/innen, im Schnitt wollten sich 290.000 bei 20 Prozent Marktanteil noch einmal die schönsten Momente der Film-Gala, bei der Michael Haneke für den im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens mit ORF-Beteiligung entstandenen Film "Amour" sowie Christoph Waltz für "Django Unchained" ausgezeichnet wurden, ansehen. Das ist der bislang höchste Wert für eine Oscar-Zusammenfassung im "Kulturmontag".

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