Kaipel: Pensionen sind gesichert - auch in Zukunft!

Seit 2010 wurde viel zur Pensionssicherung unternommen

Wien (OTS/SK) - Nichts abgewinnen kann SPÖ-Seniorensprecher Erwin Kaipel einer Verunsicherung in Sachen Pensionen. "Die von der Regierung gemeinsam beschlossenen und durchgeführten Maßnahmen zur Pensions-Sicherung sind effektiv und zeigen teilweise bereits jetzt Wirkung", betonte Kaipel am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es gehe hier um ein Gesamtpaket, das unter anderem die Invaliditätspension betrifft, Maßnahmen, um Arbeitnehmer länger gesund im Erwerbsprozess zu halten, den Nachkauf von Schul- und Studienzeiten und die Anrechnung von Ersatzzeiten. Man sei im Fahrplan - einige Maßnahmen seien aber erst ab 2014 eingeplant.****

2010 habe man mit den gemeinsamen Beschlüssen der Regierung in Loipersdorf begonnen, die Invaliditätspension zu reformieren. "Der wesentliche Ansatz, hier gegenzusteuern ist, den Menschen zu ermöglichen, länger gesund im Arbeitprozess zu bleiben", erklärte Kaipel. Maßnahmen wie "Fit2work", die Gesundheitsstraße, "Rehab vor Pension" hätten dazu geführt, dass die Invaliditätspensions-Antritte bereits deutlich gesunken sind. "Erfreulich ist hier, dass laut Sozialminister die Beschäftigung bei den über 60-Jährigen schon gestiegen ist", stellte Kaipel fest.

Bei der Hacklerregelung gebe es aufgrund der Verteuerung des Nachkaufs von Schulzeiten ein Absinken von mehr als acht Prozent derer, die sie in Anspruch nehmen. 2014 werde sich diese Zahl massiv verändern, da die Ersatzzeiten-Möglichkeiten wegfallen. "Hier gilt selbstverständlich auch der Vertrauensgrundsatz. Änderungen dürfen daher nicht zu abrupt erfolgen", erklärte Kaipel.

Gefordert sei aber auch die Wirtschaft, unterstrich Kaipel: "Denn hier muss ein Umdenkprozess stattfinden, der zur Folge hat, dass Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe älteren Arbeitnehmern entsprechen. Außerdem würden viele Menschen gerne noch weiter arbeiten, sie werden jedoch beim erstmöglichen Datum von ihren Betrieben in die Pension gedrängt, auch hier muss es ein Umdenken in der Wirtschaft geben." (Schluss) up/bj

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