BZÖ-Bucher: BZÖ kann zum entscheidenden Faktor werden

Job- und Betriebsansiedelungsoffensive, Verwaltungsabbau zur Schuldenreduzierung, Volksbefragung zu Zukunftsfonds, Uni-Klagenfurt ausbauen

Klagenfurt (OTS) - Einen Tag vor der offiziellen Abschlusskundgebung des BZÖ in Klagenfurt erläutere Josef Bucher in einer Pressekonferenz noch einmal die Ziele des BZÖ für die Kärntner Landtagswahl am kommenden Sonntag. Eingangs betonte Bucher, dass sämtliche Umfragen das BZÖ klar im Landtag sehen. "Eine Stimme für das BZÖ ist daher gut aufgehoben. Wer Bucher wählt, bekommt auch Bucher. Wer Dörfler wählt, bekommt hingegen Scheuch. Wenn ich das Vertrauen der Kärntnerinnen und Kärntner bekomme, werde ich für das BZÖ in die Landesregierung einziehen."

Bucher verwies auch darauf, dass das BZÖ zum entscheidenden Faktor werden könnte. "Wer keine linke Regierung aus SPÖ, ÖVP und Grünen will, der ist auf das BZÖ angewiesen. Denn das Team Stronach möchte mit gar niemandem zusammen arbeiten und die ÖVP hat mit den Roten und Grünen längst alles ausgemacht, traut es sich aus guten Gründen aber nicht zu sagen. Damit ist klar: Nur eine Stimme für das BZÖ kann auch eine Mehrheit rechts der Mitte sicherstellen! Ich bin nämlich überzeugt, dass die Kärntnerinnen und Kärntner keine linke Mehrheit wollen." Der BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat nannte aber eine entscheidende Bedingung: "Eine Koalition mit der FPK kann es nur ohne Kurt Scheuch geben! Ich glaube auch, dass Dörfler auf ein solches Angebot warten. Mit der Wahl des BZÖ kann es daher auch gelingen, Scheuch loszuwerden."

Das BZÖ habe mit ihm an der Spitze im übrigen als einzige Partei ein klares Programm für Kärnten mit ganz konkreten Ideen und Vorschlägen präsentiert, verwies Bucher auf Initiativen wie eine Volksbefragung über den Zukunftsfonds, den Handwerkerbonus oder niedrig verzinste Betriebskredite nach Südtiroler Vorbild . "Das Programm der SPÖ ist es, den Landeshauptmann zu stellen. Die FPK hat sich zum Programm gemacht, den Zukunftsfonds und damit das Vermögen der Kärntnerinnen und Kärntner zu plündern. Das Programm der ÖVP ist es, SPÖ und Grüne zu unterstützen und Teil einer linken Mehrheit zu werden. Diesen Linksruck der ÖVP wollen aber viele Bürgerliche nicht. Das Team Stronach mit dem linken SPÖ-Abspalter Köfer will gar keine Koalition eingehen und damit gar nicht für die Kärntnerinnen und Kärntner arbeiten. Und die Grünen beschränken sich darauf, Kärnten schlecht zu machen", so der BZÖ-Bündnisobmann.

Daher gebe es vom BZÖ auch ganz klare inhaltliche Vorstellungen und Bedingungen für die Zeit nach der Wahl:

ERSTENS: Masterplan für Kärnten mit Job- und Betriebsansiedelungsoffensive: Die aktuellen Arbeitsmarktdaten sind verheerend. 30.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind arbeitslos. Das BZÖ will Betriebskredite für Unternehmer nach Südtiroler Vorbild und einen 1.200 Euro Handwerkerbonus.

ZWEITENS: Verwaltungsabbau und Politsparpaket zur Schuldenreduzierung: Kärnten ist insgesamt mit fast drei Milliarden Euro verschuldet. Das ist absoluter Höchststand in der Zweiten Republik und damit ein Negativrekord. Gleichzeitig hat das Land mit einer Überverwaltung zu kämpfen. Wir können die Schulden nur senken, wenn die Politik bei sich zu sparen beginnt. Die Verwaltung muss abgebaut, die Bezirkshauptmannschaften müssen zusammengelegt und der Landtag muss verkleinert werden.

DRITTENS: Zukunftsfonds nicht öffnen: Das BZÖ hat sich als einzige Partei von Anfang an gegen eine Auflösung des Zukunftsfonds ausgesprochen. Die anderen Parteien wollen den Zukunftsfonds plündern. Wir wollen eine Volksbefragung zum Zukunftsfonds. Die Kärntnerinnen und Kärntner sollen selbst entscheiden, was mit ihrem Geld passieren soll.

VIERTENS: Ausbau des Universitätsstandortes Klagenfurt: Es muss das Ziel sein, dass an der Universität Klagenfurt mehr Technik-Studienrichtungen angeboten werden. Die jungen Menschen sollen für Jobs ausgebildet werden, von denen sie auch leben können. Etwa im Bereich der Hochtechnologie, der erneuerbaren Energie oder im Bereich der pharmamedizinischen Produkte. Durch die Weiterentwicklung des "Klinikum Klagenfurt" zu einem Kompetenzzentrum für medizinisch-pharmazeutische Forschung, soll zudem eine neue Job-Perspektive geschaffen werden.

"Das BZÖ wird bis zum Wahltag noch um jede Stimme kämpfen. Es gilt noch, die vielen Unentschlossenen zu überzeugen. Nach dem 3. März gilt es dann, Kärnten wieder nach vorne zu bringen", betonte Bucher, der die Bürgerinnen und Bürger zum BZÖ-Wahlfinale am Samstag, 2. März um 10.30 Uhr in Klagenfurt einlädt.

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