Blecha stellt klar: Pensionskosten finanzierbar

Malus für Unternehmer gefordert

Wien (OTS) - Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha stellte zur aufkeimenden Pensionsdebatte heute einmal mehr klar: "Die Finanzierung ist gesichert. Die beschlossenen Maßnahmen, wie z.B. die Reform der Invaliditätspension, das Auslaufen der Hacklerregelung, das neue Pensionskonto zeigen sich nicht heute, sondern wirken langfristig. Auch die von den Pensionisten zu tragenden gedämpften Pensionsanpassungen entlasten das Budget deutlich!"

Blecha kritisierte die neuerlichen "Verunsicherungsversuche", die offenbar neue Anschläge auf die Pensionen einläuten sollen. "Nicht mit uns!", so Blecha kämpferisch.

"Statt über weitere Verschlechterungen bei den Pensionen nachzudenken, wäre es einmal angebracht, die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen", erklärte Blecha und forderte einen "dicken Malus für Betriebe, die ältere Dienstnehmer rausmobben, rausschmeißen, in die Frühpension abschieben".

"Diese Firmen sollen dann die Kosten des Arbeitslosengeldes oder der Frühpension zahlen. Ich bin sicher, dann wird sich diese Unart schnell ändern. Es ist auch nicht einzusehen, dass der Dienstnehmer/Pensionist mit Abschlägen bei der ungewollten Frühpension bestraft wird, der Unternehmer aber keinen Beitrag zu leisten hat", so Blecha.

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