• 01.03.2013, 12:45:15
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JUGENDVERTRETUNG: EU-Jugendgarantie dringend notwendig!

Die BJV fordert jetzt konkrete Maßnahmen sowohl auf österreichischer als auch auf EU-Ebene, um das brennende Problem Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen.

Utl.: Die BJV fordert jetzt konkrete Maßnahmen sowohl auf
österreichischer als auch auf EU-Ebene, um das brennende
Problem Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. =

Wien (OTS) - In Bezug auf die EU-Jugendgarantie verweist die
Bundesjugendvertretung (BJV) darauf, dass Jugendarbeitslosigkeit
derzeit eine der größten Herausforderungen Europas darstellt. "Wir
fordern daher schon lange gesamteuropäische Maßnahmen, die
verhindern, dass sich hier eine ganze Generation im Stich gelassen
fühlt. Der gestrige EU-Beschluss für Mittel einer Jugendgarantie ist
daher erfreulich", so BJV-Vorsitzender Wolfgang Moitzi.
Aber auch hierzulande muss weiter gegen Jugendarbeitslosigkeit
angegangen werden: "Österreich steht zwar bei der
Arbeitsmarktstatistik im europäischen Vergleich gut da, aber eines
ist ganz klar: jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zu viel und
bedeutet neben der persönlichen Belastung massive Nachteile für den
individuellen Lebens- und Berufsweg sowie den Verlust des Vertrauens
in unsere Gesellschaft", betont Moitzi.

Akuter Handlungsbedarf

Auch die aktuellen Arbeitsmarktdaten bestätigen einmal mehr den
akuten Handlungsbedarf: "Bildungsreformen, die endlich
Chancengerechtigkeit erzielen, sowie verstärkte Berufsorientierung
müssen endlich ernsthaft angegangen werden. Es darf nicht sein, dass
weiterhin sture Blockadehaltungen die Zukunft junger Menschen aufs
Spiel setzen.
Die aktuellen Maßnahmen müssten auch laufend evaluiert und angepasst
werden, erklärt der Vorsitzende: "Viele Jugendliche müssen damit
kämpfen, dass derzeitige Programme, wie die Ausbildungsgarantie oder
die überbetriebliche Lehrausbildung, nur bis 18 Jahren angeboten
werden. Wir fordern hier eine Ausweitung der Altersgrenze auf 24
Jahre."

Sichere Jobs für junge Menschen!

Darüber hinaus drängt die BJV auf die Eindämmung prekärer
Arbeitsverhältnisse, in die Jugendliche immer stärker gedrängt
werden: "Nur weil junge Menschen einen Arbeitsplatz haben, heißt das
leider noch lange nicht, dass sie davon leben können. Es muss endlich
garantiert werden, dass Jugendliche fair entlohnte Jobs haben, die
auch soziale Absicherung ermöglichen", so Moitzi.

Jugendgarantie braucht Kontrolle!

Die BJV betont, dass es auch auf EU-Ebene mit dem Beschluss der
Jugendbeschäftigungsgarantie nicht getan ist: "Wir hoffen, dass sich
die Jugendgarantie rasch in Maßnahmen niederschlägt, die den
Jugendlichen wieder Perspektiven bieten. Die Umsetzung muss
jedenfalls laufend von den EU-Ländern evaluiert werden, damit sie
auch wirklich jungen Menschen zu Gute kommt. Denn wir können uns
nicht leisten, dass hier eine ganze Generation ihrer Zukunftschancen
beraubt wird", warnt Moitzi abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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