Wirtschaft für Integration ortet dringenden Weiterentwicklungsbedarf bei Rot-Weiß-Rot-Card

Kraft-Kinz für Anerkennung von Bachelor-Abschlüssen

Wien (OTS) - "Die aktuelle Diskussion über eine junge Frau, die trotz eines in Österreich absolvierten Doppelstudiums nun unser Land verlassen soll, macht einmal mehr deutlich, dass es bei der Rot-Weiß-Rot-Card dringenden Weiterentwicklungsbedarf gibt", so Georg Kraft-Kinz, Obmann des Vereins Wirtschaft für Integration.

"Wenn wir junge Menschen mit österreichischem Steuergeld hier ausbilden, sollten sie auch hier arbeiten können, um Steuern zu zahlen. Deshalb brauchen wir beispielsweise die Anerkennung von Bachelor-Abschlüssen für die Rot-Weiß-Rot-Card", unterstützt Kraft-Kinz die gestern von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz in diesem Zusammenhang vorgeschlagenen Maßnahmen mit Nachdruck.

Kraft-Kinz: "Eine richtige Idee braucht mehr Einsatz"

"Die Einführung der Rot-Weiß-Rot-Card im Juni 2011 war ein längst überfälliger und sehr wichtiger Schritt, aber noch fehlen die begleitenden Maßnahmen, damit sie volle Wirkung erzeugen kann", ist Kraft-Kinz überzeugt. Für ihn schrammen die insgesamt 1.931 im Vorjahr gestellten Anträge auf Ausstellung einer Rot-Weiß-Rot-Card knapp am Armutszeugnis vorbei.

"Diese Zahl zeigt nicht, dass Österreich im internationalen Wettbewerb um die besten Hände und Köpfe gut positioniert ist", so Kraft-Kinz. In der Industrie und Wirtschaft fehlen nach aktuellen Schätzungen rund 30.000 Fachkräfte, daher müsse in diesen Bereichen das Instrument der Rot-Weiß-Rot-Card gezielter genutzt werden, ist Kraft-Kinz überzeugt: "Für den österreichischen Arbeitsmarkt ist qualifizierte Migration eine Notwendigkeit, um unsere Wettbewerbsfähigkeit auch weiterhin sicherstellen zu können!"

"Österreich muss im Ausland stärker um die besten Hände und Köpfe werben!"

"Österreich muss für wanderungswillige Fachkräfte attraktiver werden, dazu braucht es mehr Information über die Rot-Weiß-Rot-Card in anderen Staaten", so Kraft-Kinz. Er erinnert gleichzeitig daran, dass auch das "ZuwandererInnen gegenüber herrschende Klima ein entscheidender Faktor dafür ist, ob sich Top-Leute in Österreich niederlassen wollen".

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