LR Schwarz: Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit zu Vormonaten erwartet

Auch Beschäftigung steigt weiter

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Während es im Jänner 2013 noch 60.820 vorgemerkte Arbeitslose in Niederösterreich gab, sind nun im Februar um 2,4 Prozent oder 1.453 weniger Menschen ohne Arbeit in unserem Bundesland. Und durch die Verbesserung der Witterungssituation in den kommenden Tagen und Wochen wird es zu einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahlen gegenüber den Vormonaten kommen", zeigt sich die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz vorsichtig optimistisch.

Insgesamt waren in Niederösterreich im Februar 2013 59.367 Menschen ohne Arbeit, um 3.456 oder 6,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2012.

"Obwohl die Arbeitslosigkeit über dem Vergleichswert des Vorjahres liegt, spielen weniger konjunkturelle sondern vielmehr saisonale Komponenten im Februar eine große Rolle. Gerade durch den langen Winter und den damit verbundenen Skitourismus sind derzeit die Bundesländer im Westen am Arbeitsmarkt begünstigt. Bei uns in Niederösterreich hingegen leidet gerade die Baubranche unter den Witterungsbedingungen", erklärt Schwarz.

Zu den Arbeitslosenzahlen merkte Schwarz an, dass natürlich jeder Arbeitslose ein Arbeitsloser zu viel ist, aber: "Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir auch für heuer rund 178 Millionen Euro aufgestellt. Damit unterstützen wir Menschen, die es schwer haben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, durch Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Und der Vergleich macht uns sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Wien hat bei annähernd gleicher Bevölkerungszahl um ein Drittel mehr Arbeitslose und vor allem rund 130.000 Bezieher von Mindestsicherung, während in NÖ die Zahl der Mindestsicherungsbezieher bei rund 11.000 liegt. Das zeigt, dass es uns gelingt, Menschen möglichst rasch in Beschäftigung zu bringen.

Schwarz weist darauf hin, dass die Situation am NÖ Arbeitsmarkt sehr ambivalent ist: Denn während die Zahl der Arbeitslosen steigt, nimmt auch die Zahl der Beschäftigten stetig zu: "Seit Beginn der 1990er Jahre haben wir in NÖ steigende Beschäftigung. Dieser Trend setzt sich auch zu Beginn des Jahres 2013 fort. Im Jänner 2013 übersprangen wir mit 560.427 unselbstständig Beschäftigten in Niederösterreich erstmals die 560.000er Marke in diesem Jahr."

Die Bedingungen für Arbeitnehmer sind in NÖ durchaus positiv: "Das Wirtschaftswachstum lag in NÖ in den letzten Jahren immer über dem Österreich-Schnitt, wir haben mit 71,4 Prozent die höchste Frauenerwerbsquote in ganz Österreich, das mittlere Bruttojahreseinkommen liegt mit 27.236 Euro rund 2.000 Euro über dem Österreich-Schnitt, und auch bei der Kaufkraft ist NÖ mit 46.457 Euro im Bundesländervergleich top. Das zeigt, dass wir auch weiter mit einer Zunahme der Beschäftigten in NÖ rechnen können", zeigt sich Schwarz zuversichtlich.

"Ich appelliere daher an Herrn Stronach, Frau Rosenkranz und alle anderen politischen Mitbewerber, dem Wirtschaftsstandort NÖ nicht durch krampfhafte negative Darstellungen zu schaden. Das haben sich die vielen erfolgreichen und bemühten UnternehmerInnen und ArbeitnehmerInnen in unserem Land nicht verdient", so Schwarz abschließend.

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