FPÖ-Obermayr zum Schimmelpilz in Futtermitteln: Kein Ende der "Teller-Skandale" in Sicht!

Obermayr fordert strengere Lebens- und Futtermittelkontrollen in der EU

Wien (OTS) - "Man kommt kaum noch mit der Lektüre jener Berichte nach, die derzeit Artikel für Artikel das breitflächige Versagen amtlicher Kontrollen belegen", so der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr empört. "Gerade waren es mit nicht zugelassener Gentechnik, mit Pestiziden und Dioxin verunreinigte Lebensmittel, schon kam das wiehernde Rindfleisch, und jetzt ist es gefährlicher Schimmelpilz in Futtermitteln."

"Zehntausende Tonnen des mit dem Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 kontaminierten Futtermaises wurden aus Serbien nach Deutschland exportiert und dort an tausende Höfe verteilt", berichtet Obermayr. "Was kommt als nächstes? Wie viele Hiobsbotschaften braucht es noch, bis wir von den Verantwortlichen endlich mehr zu hören bekommen als Lippenbekenntnisse, die so substanzlos sind, wie die Kontrollmechanismen, die sie kommentieren?! Ich fordere die umgehende Einberufung kompetenter und objektiver Krisenstäbe, die in transparenter Weise sämtliche bis dato bekannt gewordenen Skandale aufarbeiten und den politischen Entscheidungsträgern ein Paket vorlegen, das beiträgt, die augenscheinlich ungeeignete bis schludrige Praxis der derzeitigen Kontrollsysteme abzustellen. Den für die österreichische Landwirtschaft Verantwortlichen ist mehr denn je anzuraten, den schon heute beachtlichen Anteil an Bio-Betrieben weiter auszubauen und den 'Feinkostladen Österreich' zur Alternative zu ausschließlich profitorientierten Nahrungsmittelindustrien statt sukzessive zu ihrem unfreiwilligen Mittäter zu machen."

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