VCÖ-Studie bestätigt Investitionsoffensive der Wiener Linien

Attraktivitätssteigerung durch Netzerweiterung und Bevorrangung der Öffis

Wien (OTS) - Österreichs Ballungsräume brauchen mehr Öffis - zu diesem Schluss kommt die heute vom VCÖ präsentierte Studie "Die Stadt auf Schiene bringen". Diese Erkenntnis bestätigt zudem den von der Stadt Wien und den Wiener Linien eingeschlagenen Weg, auch künftig durch gezielte Investitionen den Öffi-Verkehr weiter voranzutreiben. So werden in diesem Jahr noch die U2-Verlängerung zur Seestadt Aspern und die Verlängerung der Straßenbahnlinie 26 das Netz zusätzlich erweitern und die Anschaffung neuer U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse die Attraktivität der Öffis weiter steigern.

Rund 907 Mio. Fahrgäste waren im vergangenen Jahr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien unterwegs. Zudem halten U-Bahn, Bim und Bus derzeit bei einem Anteil von rund 39 Prozent an den gesamt in der Stadt zurückgelegten Wegen. Damit die Öffis auch weiterhin die Nummer 1 im Verkehr bleiben, stellen die Wiener Linien bereits jetzt die Weichen für die Zukunft.

Investitionen in Netzerweiterung und Fuhrpark Neben der Eröffnung der U2-Verlängerung und der Linie 26 laufen die Arbeiten für die Verlängerung der U1 in den Süden Wiens nach Oberlaa bereits auf Hochtouren. Im August starten im Bereich der Favoritenstraße bereits die Tunnelarbeiten. Aber auch für die Erweiterung des Fuhrparks nehmen die Wiener Linien 2013 Geld in die Hand: fünf U-Bahn-Züge, 18 ULF-Straßenbahnen und insgesamt 29 neue Busse (davon sieben E-Busse) werden noch in diesem Jahr den Fahrgästen zur Verfügung stehen. Alle neuen Fahrzeuge sind klimatisiert und barrierefrei zugänglich. Insgesamt investieren die Wiener Linien 2013 rund 467 Mio. Euro in die Öffis. Davon fließen rund 130 Mio. Euro in die Anschaffung neuer Fahrzeuge und rund 200 Mio. Euro in den Ausbau des U-Bahn- und Straßenbahnnetzes.

Freie Fahrt durch Bevorrangung der Öffis Straßenbahn und Bus sind dort, wo sie nicht über eigene Busspuren bzw. eigene Gleiskörper verfügen, bei erhöhtem Verkehrsaufkommen oder Falschparkern nicht uneingeschränkt unterwegs. Aber auch spezielle Ampelschaltungen können dafür sorgen, dass Bus und Bim nicht unnötig im Stau stecken. Laut der aktuellen VCÖ-Studie können konsequente Bevorrangungsmaßnahmen die Durchschnittsgeschwindigkeit der Straßenbahn nahezu verdoppeln. Im vergangenen Jahr wurden über 1.000 Meter eigene Busspuren eingerichtet, 33 Ampeln angepasst und ca. 1.700 Meter selbstständige Gleiskörper in Betrieb genommen.

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