"Orientierung" am 3. März: Wer wird neuer Papst?

Die Top-Kandidaten der Vatikanisten

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 3. März 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Wer wird neuer Papst? Die Top-Kandidaten der Vatikanisten

Mit dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. am Donnerstag, 20.00 Uhr, ist nun im Vatikan die Zeit der Sedisvakanz (des "leeren Stuhls") angebrochen. Und schon vor der Wahl des nächsten Papstes, dem bevorstehenden Konklave, wird über die Nachfolge auf dem Stuhl Petri heftig spekuliert: Der Name des Mailänder Kardinals Angelo Scola, der auch schon vor der Papstwahl 2005 als künftiger Pontifex im Gespräch war, fällt dabei immer wieder, aber auch andere italienische Kardinäle wie Gianfranco Ravasi und Angelo Bagnasco werden genannt, ebenso wie Peter Turkson aus Ghana, Marc Ouellet aus Kanada, Odilo Scherer aus Brasilien, Oscar Rodriguez Maradiaga aus Honduras und -Kardinal Christoph Schönborn. Wen führende Vatikanisten auf "ihrer Liste" haben, hat das ORF-Rom-Büro für die "Orientierung" recherchiert. Bericht: Mathilde Schwabeneder.

Welcher Papst für welche Welt? Gedanken des Soziologen Hans Joas

Es ist nicht mehr selbstverständlich zu glauben. Glaube ist zur Option geworden, zu einer freien Wahl. Und wer glaubt, glaubt angesichts der Möglichkeit des Unglaubens. Gleichzeitig lässt sich auf globaler Ebene ein enormes Wachstum des Christentums beobachten. So analysiert der bekannte Soziologe und Sozialphilosoph Hans Joas ("Glaube als Option: Zukunftsmöglichkeiten des Christentums", Herder-Verlag) die aktuelle Lage. Im "Orientierung"-Interview nennt er drei große Fragen, die anstehen und auf die ein neuer Papst antworten sollte. Bericht: Maria Katharina Moser.

Russland: Orthodoxe Kirche gegen Homosexuelle

Orthodoxer Glaube, absolutistische Herrschaft und Russentum - das waren die drei Säulen des russischen Zarenreiches vor der Revolution im Jahr 1917 und, so meinen Kritiker, das sind auch die neuen Säulen des Regimes von Wladimir Putin heute. Die orthodoxe Kirche und die politische Führung sind in den vergangenen Jahren ein enges Bündnis eingegangen - und beide rücken dabei nach rechts. Fundamentalistische und ultrakonservative religiöse Gruppen sind im Aufwind und zwar mit Zustimmung der Kirchenführung. Ein Resultat dieser Entwicklung: Immer aggressiver gehen diese Gruppen gegen vermeintlich "Ungläubige", zum Beispiel gegen Homosexuelle, vor. Bericht: Markus Müller-Schinwald.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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