VP-Aichinger ad Mariahilfer Straße: Zuerst befragen, dann entscheiden

Wien (OTS) - "Die Mariahilfer Straße ist zu schade für Experimente. Zuerst Steuergeld zu investieren und dann nach einer Probephase zu evaluieren, ob sich die Maßnahmen hoffentlich bewährt haben, ist der falsche Weg. Die Bürger wollen vorab befragt werden, sie wollen grundsätzlich entscheiden und nicht nachher alibihalber einbezogen werden", so der Klubobmann der ÖVP Wien Fritz Aichinger im Rahmen der heutigen Fragestunde.

Fritz Aichinger: "Ich bin das Ping-Pong-Spiel zwischen den Bezirksvorstehern und der Stadtregierung leid, jeder verweist auf den jeweils Anderen, wenn es um die Verantwortung für die völlig missglückte Planung der Neugestaltung der Mariahilfer Straße geht. Die Leidtragenden sind die Bewohner/innen der beiden Bezirke, die sich zu Recht durch Placebobefragungen in zwei Querstraßen gepflanzt fühlen. Wenn sich Bürgerbeteiligung und Bürgermitbestimmung jetzt, wie von Vizebürgermeisterin Vassilakou angekündigt, auf "Info-Boxen" zur Abfrage der Oberflächengestaltung reduzieren, dann wird die Direkte Demokratie einmal mehr ad absurdum geführt."

"Ich würde Vizebürgermeisterin Vassilakou empfehlen, ihr Büro einmal zu verlassen und sich vor Ort zu erkundigen, was die Menschen in den beiden Bezirken von Ihren Plänen halten. Der Protest aus der Bevölkerung wird von Tag zu Tag größer, mehr als 1000 Unterschriften sind in wenigen Tagen für die Petition zur Mariahilfer Straße eingegangen. Wir geben den Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme, wir lassen die Mariahilfer und Neubauer nicht im Regen stehen", so Aichinger abschließend.

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