FP-Frigo: Jede HIV-Infektion ist eine zu viel

Verwalten ist zu wenig - Neue Strategien einsetzen ist gefragt

Wien (OTS/fpd) - Im jüngsten und tragischen Fall einer HIV-Infektion durch eine Blutkonserve zeigt sich, dass Eigenblut gegenüber Fremdblut viele Vorteile hat, wie den Schutz vor Infektionen und allergischen Reaktionen, sagt heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo.

Bei akuten Blutungen bzw. Operationen sind daher schon länger sogenannte Cellsafersysteme, auch Autotransfusionssysteme genannt, auf dem Markt. Diese eignen sich insbesondere bei Bauchoperationen, die das in den Bauchraum verlorene Blut aufsaugen, reinigen und wieder rückinfundieren. So hätte man demnach auch die HIV-Infektion bei der Patientin verhindern können.

Bei geplanten Operationen wurde die Eigenblutvorsorge wegen der Infektionsgefahr vor gut zehn Jahren zwar eingeführt, aber dann wieder vergessen, kritisiert Frigo und fordert in diesem Zusammenhang Wiens SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely sowie den Chef des Krankenanstaltenverbundes Marhold auf, diese Eigenblutvorsorge und die Cellsafersysteme in der Bundeshauptstadt zu forcieren. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001