• 01.03.2013, 09:41:13
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Greenpeace an Andritz-Chef Leitner: Können Sie noch ruhig schlafen?

Eigene Verantwortung endet nicht am Firmentor

Utl.: Eigene Verantwortung endet nicht am Firmentor =

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Bilanzlegung des steirischen
Anlagenbauers Andritz AG übt Greenpeace scharfe Kritik an der
Konzernpolitik. Das Unternehmen ist an zahlreichen umstrittenen
Projekten beteiligt, die beispielsweise zu - oft illegalem - Raubbau
an Regenwäldern führen oder Megastaudämme, die mit Völker-Vertreibung
und massiver Umweltzerstörung einhergehen, wie etwa der
Ilisu-Staudamm in der Türkei oder das Projekt Belo Monte in
Brasilien.

Jurrien Westerhof, Energiesprecher bei Greenpeace, kommentiert dies
wie folgt:

"Herr Leitner, was würden Sie sagen, wenn jemand zu Ihnen in die
Steiermark kommt und Sie kurzerhand enteignet? Was würden Sie sagen,
wenn jemand kommt und Ihren Wald rodet? Was würden Sie sagen, wenn
jemand kommt und Ihr Haus flutet? Wer sich an derart umstrittenen
Projekten beteiligt, wie die Andritz AG, macht sich mitschuldig an
den Folgen. Verantwortung zu zeigen bedeutet nicht, sich hinter
Entscheidungen anderer zu verstecken, sondern diese für die Folgen
des eigenen Handelns zu übernehmen. Herr Leitner, Ihre Verantwortung
endet nicht beim Eingangstor der Firmenzentrale in Graz, sondern
erstreckt sich auch dorthin, wo Mensch und Natur zu Opfern Ihrer
Entscheidungen werden. Wenn Sie wollen, dass die Andritz AG
Aushängeschild statt Schandfleck der österreichischen Wirtschaft ist,
müssen Sie sich aus Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzung
zurückziehen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

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