ÖAMTC: Parkpickerl - auch Hietzing bestätigt Änderungsbedarf

Club sieht Umfrage-Ergebnisse bestätigt und setzt auf "Faires Parken in Wien"

Wien (OTS) - Nach dem Nein in Währing lehnt nun auch Hietzing die Einführung des Parkpickerls ab. Bei der Bürgerbefragung im 13. Bezirk haben 57 Prozent der Bezirksbewohner an der Befragung teilgenommen, mehr als drei Viertel der Teilnehmer haben sich gegen eine flächendeckende Kurzparkzone mit Parkpickerl für Anrainer ausgesprochen. "Das zweite Nein innerhalb kurzer Zeit bestätigt, was bereits die ÖAMTC-Umfrage zur Parkraumbewirtschaftung gezeigt hat -und zwar, dass die Mehrheit der Betroffenen Parkpickerl-Erweiterung ablehnt. Der Club sieht Änderungsbedarf hinsichtlich der aktuellen Parkraumpolitik der Stadtregierung", so Bernhard Wiesinger, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Eine weitere Ausdehnung der Kurzparkzonen auf ganz Wien ist unfair und verlagert Probleme. Mit dem ÖAMTC-Parkmodell "Faires Parken in Wien" zeigt der Club, dass es auch faire und günstigere Möglichkeiten der Parkraum-Bewirtschaftung gibt.

Das ÖAMTC-Zonenmodell sieht unter anderem eine Flexibilisierung bei der Höchst-Parkdauer und Gebührenstaffelungen in Verbindung mit Verbesserungen auch für Pendler vor: In so genannten "Grünen Zonen" bezahlt man zwar auch für das Parken, allerdings kann das deutlich weniger als in den herkömmlichen Kurzparkzonen sein. Zudem gibt es in der Grünen Zone keine Parkzeitbegrenzung. Damit würden einerseits Anwohner wieder einen Parkplatz finden, und andererseits könnten auch Besucher und Berufstätige zu leistbaren Gebühren in der Grünen Zone zu parken.

Details zum ÖAMTC-Modell "Faires Parken in Wien" findet man unter www.oeamtc.at/fairesparken.

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