JG-Zauner-Bichiou/-Kucharowits: Jugend in Europa darf nicht ihrem Schicksal überlassen werden

Junge Generation in der SPÖ fordert größere Unterstützung der Jugendlichen im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und die stärkere Förderung von Austauschprogrammen

Wien (OTS/SK) - Die Leiterin des Arbeitskreises Europa in der Jungen Generation in der SPÖ (JG), Daniela Zauner-Bichiou, unterstützt die Forderung der Europaparlamentarierin Evelyn Regner, mehr Mittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa zur Verfügung zu stellen. "Die jungen Menschen in Europa sind unsere Zukunft, es wäre unverantwortlich, sie ihrem Schicksal und der in allen Ländern drohenden Jugendarbeitslosigkeit zu überlassen. Österreich hat im Vergleich zu den übrigen EU-Staaten eine relativ geringe Jugendarbeitslosigkeit, dennoch gilt unsere Solidarität den Staaten, wo teilweise über 50 Prozent der jungen Menschen keiner Beschäftigung nachgehen können", so Zauner-Bichiou. ****

Der Wille des EU-Parlaments, Jugendlichen, die ihren Job verlieren oder aus dem Ausbildungssystem ausscheiden, innerhalb von vier Monaten einen hochwertigen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung anzubieten, führe in die richtige Richtung. Dennoch sei es wichtig, hier an der richtigen Stelle anzusetzen.

Es sei eine Errungenschaft, dass die Regierungschefs der EU-Länder, allen voran auch Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann, sechs Milliarden Euro für eine Jugendgarantie investieren wollen. Die Förderungen müssen jedoch ganz gezielt genehmigt werden und ein intensives Zusammenspiel zwischen den Sozialpartnern, der Regierung und der Europäischen Union muss gewährleistet sein. Betriebe, die keine Lehrlinge ausbilden, müssen dazu motiviert werden, dies zu tun. "Einerseits wird über einen Fachkräftemangel gesprochen, andererseits gibt es in manchen Branchen nicht genügend Ausbildungsplätze", erläutert Zauner-Bichiou.

Europäische Vorzeigeprojekte ausbauen

Zur stärkeren Identifikation müsse auch bei Jugendprojekten, wie etwa dem Erasmus- oder dem Leonardo-da-Vinci-Programm, investiert werden. "Jugendliche können sich intensiver mit Europa identifizieren, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben wird, es auch selbst zu erleben. Die Studenten- und Lehrlingsaustauschprogramme sind hierfür eine ideale Möglichkeit, Kulturen kennen zu lernen und Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln", sagt Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ. (Schluss)

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