AK zu Haubner: Vermögen in Österreich sehr ungleich verteilt!

Wien (OTS) - AK Wien Direktor Werner Muhm zeigt sich über die Angriffe des Generalsekretärs des Wirtschaftsbunds Peter Haubner verwundert. "Offensichtlich kennt er unsere Arbeiten nur vom Hörensagen", meint Muhm. "Wir sind ja diejenigen, die die Umverteilungsfunktion des Wohlfahrtsstaates begrüßen und nicht verdammen. Insofern freuen wir uns darüber, dass wir in diesem Länderranking gleich hinter den nordischen Staaten liegen."

Nichtsdestotrotz ist Österreich bei den vermögensbezogenen Steuern Schlusslicht und hat auch eine extrem ungleiche Vermögensverteilung. Weder Steuern noch Vermögensverteilung wurden in dieser sogenannten Kurzstudie berücksichtigt. Die Auftraggeber der Studie ist dementsprechend die Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft, ein rechter deutscher Think Tank. "Auch Fragen der Erbschaften und der sozialen Mobilität fehlen völlig. Dass Budgetkonsolidierung hier einseitig als positiv dargestellt wird, negiert doch völlig die wirtschaftliche Realität. Wie geht es denn den südeuropäischen Ländern damit? Es ist wohl klar, dass es darauf ankommt, wie ein Budgetüberschuss zustande kommt", sagt Muhm.

"Wir werden uns durch diese ideologiegesteuerten Nebelbomben nicht beirren lassen," so Muhm weiter, "denn der Einkommensbericht des Rechnungshofs und zahlreiche andere unabhängige Studien von OECD, wie "Growing Unequal" und "Divided we stand" weisen in eine ganz andere Richtung. Der Wirtschaftsbund sollte sich auf die Seite der Klein-und Mittelbetriebe stellen und nicht immer nur die Superreichen verteidigen, denn die sind die einzigen, die von einer laxen Vermögensbesteuerung profitieren."

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