FP-Herzog zu Sofiensälen: Private treiben voran, wo Stadt kläglich versagt

Die Soravia Group lässt das denkmalgeschütztes Baujuwel wieder auferstehen

Wien (OTS/fpd) - "Seit dem verheerenden Brand im Jahr 2001 lagen die einst so prunkvollen Sofiensäle in Trümmern, waren jeder noch so schlimmen Witterung ausgesetzt. Und sowohl Bürgermeister Häupl als auch das Bundesdenkmalamt legten die Hände in den Schoß und schauten zu, wie dieses Baujuwel immer mehr verfiel", erinnert Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog. Nun habe die Soravia Group die Initiative ergriffen, zu der die SPÖ-Stadtregierung nicht bereit war, die Ruine erworben und hauche ihr seit 2011 systematisch neues Leben ein. Herzog zeigt sich erfreut: "Dass ein privater Investor so tief in die Tasche greift, die Rede ist von 46 Millionen Euro, ringt mir höchsten Respekt ab."

Die mühsame und aufwendige Rekonstruktion des denkmalgeschützten Gebäudes schreite zügig voran. Noch im Sommer wolle die Soravia Group damit fertig sein. Der Große Saal soll künftig Symposien, Seminaren und Kulturveranstaltungen einen würdigen Rahmen verleihen. Herzog:
"Das ist eine kulturelle Großtat! Die Sofiensäle sind nicht aus Wien wegzudenken." Er stellt aber erneut klar: "Das Lob und der Dank für diese großartige Leistung eines privaten Unternehmens soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die rote Stadtregierung und das Bundesdenkmalamt völlig versagt haben." (Schluss)

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