Glawischnig zu Baumgartner-Gabitzer-Bestellung: Postenschacher der übelsten Sorte

Hochdotierter, zusätzlicher Job wird SteuerzahlerInnen Millionen kosten

Wien (OTS) - "Dass der Wechsel von Ulrike Baumgartner-Gabitzer vom Verbund-Vorstand an die APG-Spitze jetzt tatsächlich vollzogen wird, ist bedauerlich. Das ist Postenschacher der übelsten Sorte. Offenbar ist der Bundesregierung die Versorgung von Personen aus dem ÖVP- und SPÖ-Umfeld wichtiger als ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld. Der hochdotierte zusätzlich geschaffene APG-Vorstandposten wird über die nächsten Jahre Millionen an Steuergeld kosten", kritisiert Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen, den heute bekannt gewordenen Wechsel.

"Ich bin gespannt auf die Antworten des zuständigen Wirtschaftsministers und der Bundesregierung auf unsere Fragen rund um diese und andere Postenbesetzungen", verweist Glawischnig auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage der Grünen. Die APG ist zu 100% im Eigentum der Verbundgesellschaft, die wiederum mehrheitlich im Eigentum der Republik ist. Eigentümervertreter ist Wirtschaftsminister Mitterlehner, der im Aufsichtsrat des Verbundes durch seinen Kabinetts-Chef direkt vertreten ist. "Mir ist wichtig, dass bei Postenbesetzungen wieder zählt, was wer kann, und nicht wer wen kennt. Proporz und rot-schwarzer Postenschacher haben in Österreich nichts mehr verloren. Deswegen braucht es einen Neustart für eine saubere politische Kultur in diesem Land", sagt Glawischnig.

Service: Die parlamentarische Anfrage der Grünen zum rot-schwarzen Postenschacher in staatsnahen Unternehmen an BM Mitterlehner kann über diesen Link abgerufen werden:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_13974/imfname_288579.pdf

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