Rauch: Brauchen österreichweite Anti-Drogen-Strategie

Lukrativen Substitol-Handel am Schwarzmarkt einschränken – Substitution ja, aber unter strengeren Kontrollen

Wien, 28. Februar 2013 (ÖVP-PD) "Österreich braucht schnell eine Anti-Drogen-Strategie. Denn Österreich ist das einzige EU-Land, das über kein nationales Strategiedokument verfügt", sagt ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch. Die aktuellen Daten des Innenministeriums bestätigen ebenso den dringenden Handlungsbedarf:
50 Prozent mehr Sicherstellungen von Ersatzpräparaten und die deutliche Steigerung der Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Dennoch: "Substitution gänzlich abzuschaffen ist nicht die Lösung. Man muss die Medikamente und deren Einnahme aber schärferen Kontrollen unterziehen. Es kann nicht sein, dass ein drogenabhängiger Mensch große Mengen von Substitutionsmedikamenten ausgehändigt bekommt." Das erleichtere den Verkauf am Schwarzmarkt, so Rauch. Dort erziele Substitol ähnliche Preise wie Heroin, da es verflüssigt ebenfalls injiziert werden kann und einen ähnlichen Rauschzustand verursache. Das erhöht das Risiko von Überdosierungen. "Wir brauchen verstärkte Kontrollen und eine nationale Anti-Drogen-Strategie, um das Risiko von Überdosierungen zu minimieren", stellt Rauch klar und betont abschließend: "Die Abgabe muss besser kontrolliert werden, um den Handel mit retardierten Morphinen einzuschränken. Wir müssen an der Quelle ansetzen. Nur so bekommen wir das Problem in den Griff." ****

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