Grüne Wien/Akkilic: Die Verhaftung von GewerkschafterInnen in der Türkei ist nicht hinnehmbar

Spindelegger muss die Türkei zur Einhaltung der Meinungsfreiheit von Gewerkschaften auffordern

Wien (OTS) - Seit geraumer Zeit werden in der Türkei VertreterInnen des Gewerk-schaftsverbandes KESK (Konföderation der Gewerkschaften der öffentlich Bediensteten) bzw. der KESK zugehörigen LehrerInnengewerkschaft Egitim-Sen, der Gewerkschaft für Gesundheits-und Sozialdienste SES sowie der Angestelltengewerkschaft BES verhaftet und ihre Infrastruktur gestört.

"Die Türkei bemüht sich um eine Aufnahme in die Europäische Union. Es muss klar sein, dass die Einhaltung der demokratischen Grundrechte eines der wesentlichsten Kriterien zur Aufnahme in die EU ist. Dass GewerkschafterInnen verhaftet und die Gewerkschaften in ihrer Arbeit gehindert werden, ist mehr als bedenklich", so der Integrationssprecher der Grünen Wien, Senol Akkilic.

"Allein auf gute wirtschaftliche Beziehungen achten, reicht für einen EU Beitritt der Türkei nicht. Die EU und Außenminister Spindelegger müssen sich die Frage stellen, welche undemokratischen Arbeitsverhältnisse der Wirtschaftsleistung der Türkei zu Grunde liegen und die Türkei auffordern, von undemokratischen Praktiken Abstand zu nehmen", so Akkilic abschließend.

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