WKÖ gratuliert der Bundesregierung zum IKT-Sicherheitsportal

Wirtschaft sieht sich in ihren jahrelangen Bemühungen für mehr IT-Sicherheit bestätigt

Wien (OTS/PWK108) - Die Bundessparte Information und Consulting (BSIC) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) informiert und unterstützt seit 2004 die österreichische Wirtschaft im Rahmen des von ihr ins Leben gerufenen Projektes "it-safe" in Bezug auf sichere Informationstechnologie. "Die Gefahren durch einen sorglosen Umgang mit der unternehmensinternen IT können für ein Unternehmen lebensbedrohlich sein", betont Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting. "Wir freuen uns, dass das Bundesministerium für Finanzen und das Bundeskanzleramt gemeinsam mit dem Zentrum für sichere Informationstechnologie (A-SIT) unsere Aktion in das IKT-Sicherheitsportal integriert haben. Wir sehen dadurch unser Anliegen nunmehr auf eine nationale Agenda gesetzt", freut sich Pollirer.

Mit der Einrichtung des IKT-Sicherheitsportals wird erstmals eine zentrale Seite zum Thema Sicherheit in der Informationstechnologie in Österreich eingerichtet. Diese Informationsseiten richten sich an sämtliche Gesellschaftsgruppen.

"Wir gratulieren dem Bundesministerium für Finanzen sowie dem Bundeskanzleramt und der A-SIT zur erfolgreichen Umsetzung des IKT-Sicherheitsportals, das gleichzeitig eine wesentliche strategische Maßnahme aus der nationalen IKT-Sicherheitsstrategie ist", spricht Herwig Höllinger, Generalsekretär-Stellvertreter der WKÖ, den Verantwortlichen seine Glückwünsche aus. "Es ist auch gleichzeitig ein Symbol dafür, wie gut die öffentliche Verwaltung und die Wirtschaft zusammen arbeiten können", bedankt sich Höllinger bei den Verantwortlichen.

Die WKÖ brachte sich von Anfang an konstruktiv ein und steuerte maßgebliche Inhalte für die Zielgruppe Unternehmen und deren Mitarbeiter bei. "Ein sicheres Informations- und Kommunikationsnetz ist heutzutage für eine Volkswirtschaft und für einen Wirtschaftsstandort essentiell", betont Höllinger. "Wir sehen dadurch auch die jahrelangen Bemühungen der Bundessparte Information und Consulting der WKÖ um mehr Awareness in diesem Bereich bestätigt", ergänzt Höllinger.

Der wirtschaftliche Schaden durch Computerangriffe in Europa von rund 290 Milliarden Euro pro Jahr gibt Anlass genug, weitere Anstrengungen für den Ausbau der IT-Sicherheit zu unternehmen. Umfragen der WKÖ ergeben, dass ein hoher Prozentsatz der österreichischen Unternehmen das Thema als sehr wichtig einschätzt, sich aber unzureichend informiert sieht.

Genau hier hat die BSIC bereits früh angesetzt und mit ihrer "it-safe"-Aktion Abhilfe geschaffen. "Unsere Sicherheitsinformationen können leicht umgesetzt werden. Das IKT-Sicherheitsportal, in das unsere Beiträge aufgenommen worden sind, verschafft unserem Anliegen für mehr Aufklärung der Wirtschaft und der Bevölkerung zum Thema IT-Sicherheit nun eine breitere Basis", gibt sich Pollirer zuversichtlich, dass damit auch eine breite Wissensbasis für den Kampf gegen Cybercrime geschaffen wurde.

Die IT-Sicherheitsinformation der BSIC ist auf 3 Standbeinen aufgebaut: Die leicht verständlichen Sicherheitshandbücher für Unternehmer und deren Mitarbeiter, die kostenlos bei der WKÖ erhältlich sind (Webshop der WKÖ, Tel. +43(0)5 90 900 DW 5050 oder per Mail: mservice@wko.at); der Aufklärungswebsite http://it-safe.at mit integriertem Risikoanalysetool sowie den jährlich stattfindenden Roadshows.

Von Seiten der Vertreter der WKÖ wird aber betont, dass kein Portal der Welt eine individuelle Analyse und Beratung ersetzen kann. Dazu ist die Beiziehung von IT-Sicherheits-experten unumgänglich. Auf der speziellen Firmensuchseite der WKÖ (http://firmen.wko.at) können diese Experten leicht gefunden werden.

Das IKT-Sicherheitsportal (www.onlinesicherheit.gv.at) ist ein Informationsportal zum Thema Sicherheit in der Informationstechnologie und richtet sich an breites Zielpublikum.

Die Bundessparte Information und Consulting ist eine Abteilung in der WKÖ und vertritt rund 119.000 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Kommunikation, Information und wissensbasierte Dienstleistungen, darunter auch IT- und Telekommunikationsunternehmen. (JR)

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