UFH-Gruppe steigert Umsatz auf 10,3 Mio. Euro

UFH setzt Qualitätsstandard bei der Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten

Wien (OTS) - "2012 war ein erfolgreiches Jahr für unsere Unternehmensgruppe", zieht UFH-Geschäftsführer Thomas Faast vor dem Hintergrund des abgelaufenen Geschäftsjahres positive Bilanz. Dank neuer Kunden und trotz Preissenkungen stieg der Systemumsatz bei der Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Altlampen. In den Kategorien Großgeräte, Kühlgeräte und Lampen ist das UFH mit einem Marktanteil von 60 Prozent und mehr unangefochten Marktführer. Gesamt sammelte das Unternehmen 2012 für rund 630 Kunden über 24.000 Tonnen Elektroaltgeräte, die von den UFH-Recyclingpartnern nach strengen Qualitätskriterien behandelt wurden - und das mit Verwertungsquoten von fast durchwegs über 90 Prozent.

"Das UFH hat sich im Wettbewerb der Systeme als das Qualitätssystem in Österreich etabliert. Wir stehen auf soliden Beinen und arbeiten intensiv an neuen Geschäftsfeldern", ist Faast auch für die Geschäftsentwicklung der kommenden Jahre zuversichtlich. Zentral ist dabei die Zusammenarbeit des UFH mit der deutschen Reclay Group. Das UFH ist an dem Unternehmen Reclay UFH beteiligt, das seit 2010 für Wettbewerb im Bereich gewerblicher Verpackungen sorgt und das Anfang 2014 nach dem Ende des Monopols auch die Entsorgung von Haushaltsverpackungen anbieten wird. Darüber hinaus arbeitet das UFH gemeinsam mit Reclay an internationalen Lösungen für Kunden, die Elektoaltgeräte und Verpackungen entpflichten.

UFH unterstützt europäischen Qualitätsstandard

Dass Umweltschutz ein grenzüberschreitendes Thema ist, lebt das UFH bereits seit 2002 vor. Gemeinsam mit fünf weiteren Systemen wurde damals die Vereinigung europäischer Sammel- und Verwertungssysteme für Elektro- und Elektronikaltgeräte - das WEEE-Forum - gegründet. Ziel der Organisation ist es, europaweit einheitliche Standards für die Umsetzung der EU-Richtlinie WEEE - Waste Electrical and Electronic Equipment zu entwickeln und die fachgerechte Verwertung von Elektroaltgeräten voranzutreiben. Ergebnis dieser Bemühungen ist der vom UFH mitentwickelte neue Qualitätsstandard WEEELABEX, der in weiterer Folge als CENELEC-Standard europaweit gleiche Bedingungen auf hohem Niveau für alle Marktteilnehmer schaffen soll.

"Als Gründungsmitglied ist es uns ein großes Anliegen, diesen neuen Qualitätsstandard für die sachgemäße Behandlung von Elektroaltgeräten zu implementieren. In Österreich übernimmt das UFH dabei eine Vorreiterrolle, indem wir aktuell die Vorbereitungen für die Zertifizierung der UFH-eigenen Kühlgeräte-Recyclinganlage UFH RE-cycling treffen", erklärt der UFH-Geschäftsführer. Das WEEE-Forum hat heute 39 Mitglieder in 23 europäischen Ländern, die insgesamt 1.900.000 Tonnen Elektroaltgeräte pro Jahr sammeln und verwerten. Das UFH ist als einziges österreichisches Sammel- und Verwertungssystem Mitglied im WEEE-Forum.

1 Million entsorgte Kühlgeräte im Herbst 2013 erwartet

Die Kühlgeräte-Recyclinganlage UFH RE-cycling GmbH ist ein Joint Venture der deutschen REMONDIS Elektrorecycling GmbH und der UFH Holding GmbH, die 51 Prozent an dem Unternehmen hält. Seit der Eröffnung der modernsten Kühlgeräte-Recyclinganlage Europas im Februar 2009 im niederösterreichischen Kematen/Ybbs ist das UFH europaweit das erste Sammel- und Verwertungssystem, das in den Recyclingprozess involviert ist und so der wachsenden Rohstoffknappheit aktiv entgegentritt. Die Anlage ist darüber hinaus seit letztem Jahr nach dem Qualitätsmanagementstandard ISO 9001 und dem Umweltmanagementstandard ISO 14001 zertifiziert.

Neben der nahezu vollständigen Rückgewinnung der ozonschädigenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) können am Ende bis zu 95 Prozent der Materialien eines Kühlgeräts als wertvolle Sekundärrohstoffe wieder in den Produktionskreislauf rückgeführt werden. Seit Betriebsbeginn hat die Anlage Österreich geholfen, über 2,5 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Bisher wurden im 3-Schichtbetrieb bereits rund 875.000 Kühlgeräte einer sachgerechten Verwertung unterzogen. Im Herbst 2013 ist das Recycling des einmillionsten Kühlgerätes geplant.

UFH unterstützte Ansiedelung der modernsten Lampen-Recyclinganlage Österreichs

Als Marktführer bei der Sammlung und Verwertung von Altlampen und größter Auftraggeber unterstützte die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH die Ansiedelung einer Lampen-Recyclinganlage mit neuester Technologie in Wien. Seit November 2011 können erstmals alle relevanten Lampentypen in derselben Anlage verarbeitet werden. Der Betreiber, die Saubermacher Dienstleistungs AG, verarbeitet an diesem Standort pro Tag vier Tonnen Material. 2012 wurde diese Innovation mit dem Staatspreis für Umwelt- & Energietechnologie ausgezeichnet. Dieses Projekt ist für UFH-Geschäftsführer Thomas Faast "ein weiteres Beispiel dafür, dass unsere Behandlungspartner höchste Qualitätsansprüche erfüllen müssen, denn nur so rechtfertigen wir langfristig das Vertrauen unserer Kunden in das UFH."

Über das UFH

Die UFH Holding GmbH, der auch die UFH RE-cycling GmbH mit der Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs angehört, hat ihren Sitz in Wien. Unter ihrem Dach sind die UFH Elektroaltgeräte Systembetreiber GmbH und die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH als österreichische Marktführer bei der Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten tätig. Die UFH-Gruppe erzielte 2012 mit 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 10,3 Mio. Euro und betreute ca. 630 Kunden. Ferner ist das UFH an der Reclay UFH GmbH beteiligt, die seit 2010 auch im Bereich gewerblicher Verpackungen für mehr Wettbewerb sorgt. Das UFH ist ein Netzwerkpartner des FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie.

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Viktoria Beranek-Handler
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