• 28.02.2013, 09:17:38
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Greenpeace erfreut über Arktis-Rückzug von Shell

Regierungen müssen Explorationsverbot beschließen

Utl.: Regierungen müssen Explorationsverbot beschließen =

Wien (OTS) - Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßt die
Ankündigung von Shell, ihre Pläne in der Arktis nach Öl zu bohren für
ein ganzes Jahr auf Eis zu legen. Nach einer Serie von Pannen gab
Royal Dutch Shell gestern bekannt, seine höchst riskanten Bohrungen
in Alaska für das laufende Jahr auszusetzen. Erst im Januar war ein
Shell-Bohrschiff auf Grund gelaufen und hat das unkalkulierbare
Risiko von Ölbohrungen verdeutlicht. Greenpeace wiederholt die
Forderung zur Errichtung eines UN-Schutzgebietes am Nordpol, in dem
Ölbohrungen und industrielle Fischerei verboten sind. Weltweit haben
mittlerweile mehr als 2,7 Millionen Menschen die Greenpeace-Petition
zum Schutz der Arktis auf www.savethearctic.org unterschrieben.

Jurrien Westerhof, Energiesprecher bei Greenpeace, kommentiert wie
folgt:

"In ihrer verzweifelten Suche nach neuen Ölreserven haben die
Ölmultis jetzt die Arktis für sich entdeckt. Am Nordpol sind die
Bohrungen aber noch gefährlicher und die Risiken noch höher als
anderswo. Nachdem es vor zwei Monaten zu einem Unfall mit einer
Bohrplattform gekommen ist, hat jetzt auch Shell eingestehen müssen,
dass sie die Herausforderungen nicht gewachsen sind. Jetzt sind die
Regierungen gefragt, ein generelles Verbot für Öl- und Gasbohrungen
zu beschließen, und die Arktis unter Schutz zu stellen. Die
österreichische Bundesregierung muss hier international mit gutem
Beispiel voran gehen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

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