SP-Schicker: ÖVP tritt erneut gegen Schutz vor Privatisierung auf

VP-Sicherheitssprecher kündigt an, bei Volksbefragung gegen den Schutz von Wasser, Öffis und Gemeindebauten zu stimmen - FPÖ ruft erneut zum Boykott auf

Wien (OTS/SPW-K) - "Einmal mehr bekennt sich ein führendes Mitglied der Wiener ÖVP dazu, bei der Volksbefragung gegen den Schutz vor Privatisierung von Wasser, Öffis und Gemeindebauten stimmen zu wollen", so der Wiener SP-Klubchef Rudi Schicker am Mittwochabend im Anschluss an eine Talkrunde zur Wiener Volksbefragung, zu der die Agentur Unique Relations geladen hatte. Im Rahmen der Diskussion hatte sich der Sicherheitssprecher der Wiener ÖVP, Wolfgang Ulm, dazu bekannt, gegen den Schutz vor Privatisierung stimmen zu wollen. Zur Frage, ob sich Wien um die Olympiade 2028 bewerben soll, wollte Ulm keine Empfehlung abgeben.

Bei der Diskussion rief FP-Klubchef Johann Gudenus erneut zum Boykott der Volksbefragung auf. Schicker: "Hier zeigt sich einmal mehr, dass direkte Demokratie für die FPÖ nur ein Lippenbekenntnis ist: Wenn man die Bürgerinnen und Bürger Wiens zu wichtigen Zukunftsthemen befragt, ruft die FPÖ zum Boykott auf und kommt sogar mit einem Misstrauensantrag. Die FPÖ ist gegen ein internationales Wien mit moderner Infrastruktur. Ich jedenfalls will meinen Kindern, Enkeln und der jungen Generation die Chance auf Olympia in Wien nicht verwehren - im Gegensatz zur FPÖ, die sich sonst ja immer brüstet, eine Partei für die Jungen zu sein." Die SPÖ stehe im Gegensatz zu ÖVP und FPÖ klar zum Schutz der Daseinsvorsorge und für ein offenes, modernes Wien, so Schicker.

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