Wir gratulieren

Runde Geburtstage im März

Wien (PK) - Im März feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:

der Staatssekretär a.D. sowie ehemalige Bundesrat, Abgeordneter Dipl.-Kfm. Dr. Günter STUMMVOLL (V) - 70. Geburtstag am 3. März,

der ehemalige Abgeordnete und Bundesrat Mag. Helmuth WEISS (F) - 65. Geburtstag am 3. März,

die ehemalige Bundesrätin Annemarie ZDARSKY (S) - 85. Geburtstag am 3. März,

der Zweite und Dritte Präsident des Nationalrats a.D. und ehemalige Abgeordnete DI Thomas PRINZHORN (F/B) - 70. Geburtstag am 5. März,

der Abgeordnete Elmar MAYER (S) - 60. Geburtstag am 13. März,

das Mitglied des Europaparlaments a.D. und ehemalige Abgeordnete Dipl.-Kfm. Ilona GRAENITZ (S) - 70. Geburtstag am 15. März,

das Mitglied des Europaparlaments a.D. und ehemaliger Abgeordneter Wolfgang JUNG (F) - 65. Geburtstag am 15. März,

der ehemalige Bundesrat Engelbert WEILHARTER (F) - 60. Geburtstag am 16. März,

der ehemalige Abgeordnete Alois GFÖLLNER (V) - 85. Geburtstag am 17. März,

das Mitglied des Europaparlaments a.D. und ehemalige Abgeordnete Dipl.-Kfm. DDr. Friedrich KÖNIG (V) - 80. Geburtstag am 19. März,

der ehemalige Abgeordnete Ing. Erich SCHWÄRZLER (V) - 60. Geburtstag am 20. März,

der ehemalige Abgeordnete Bernd BRUGGER (F) - 60. Geburtstag am 25. März.

Thomas Prinzhorn 70

Der ehemalige Zweite beziehungsweise Dritte Präsident des Nationalrats Thomas Prinzhorn feiert am 5. März seinen 70. Geburtstag. Geboren 1943 in Wien, studierte er an der Technischen Hochschule in Wien Maschinenbau und schloss diese Ausbildung 1967 mit dem Titel "Dipl.-Ing." ab. Danach ging Prinzhorn nach Amerika, wo er in Harvard die Graduate School of Business Administration besuchte, um dort 1973 ein weiteres Diplom zu erhalten. Bereits während dieser Studien war Prinzhorn in der amerikanischen Papier- und Verpackungsindustrie tätig, in jener Branche, in der er sich auch nach seiner Rückkehr nach Österreich engagierte. Bereits 1978 wurde Prinzhorn in den Vorstand der Vereinigung Österreichischer Industrieller berufen, wo er in der Folge mehreren Ausschüssen vorsaß, um 1991 schließlich Vorsitzender der Wiener Industriellenvereinigung zu werden.

1996 holte ihn der damalige Vorsitzende der FPÖ in die Politik, und so zog Prinzhorn im Januar 1996 in den Nationalrat ein, wo er sich vor allem bei Wirtschaftsthemen zu Wort meldete. Im November 1998 nahm Prinzhorn eine Auszeit von der Politik, stellte sich allerdings im Oktober 1999 als Spitzenkandidat der FPÖ neuerlich der Wahl. Die FPÖ wurde die zweitstärkste Fraktion der XXI. Gesetzgebungsperiode und nominierte Prinzhorn als Zweiten Präsidenten des Nationalrats. Im November 2002 kandidierte Prinzhorn wieder für die FPÖ und wurde in Folge der vorgezogenen Neuwahlen, bei denen die FPÖ wieder auf Platz 3 landete, zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt.

Ilona Graenitz 70

Auch das Mitglied des Europaparlaments a.D. und ehemalige Abgeordnete Ilona Graenitz feiert im März einen runden Geburtstag. Geboren ist die Jubilarin am 15. März 1943 in Wien, wo sie nach der Volksschule ein Realgymnasium besuchte, an dem sie 1961 maturierte. Danach führte sie ihr Ausbildungsweg an die Hochschule für Welthandel, die sie 1965 mit dem akademischen Grad "Dipl.-Kfm." abschloss. Beruflich Fuß fasste Graenitz in der Exportabteilung der Chemie Linz, bevor sie die Lehrbefähigung für SprachenlehrerInnnen an Pflichtschulen erwarb. 1986 wechselte die gebürtige Wienerin schließlich als Fachlehrerin für sechs Jahre an die Polytechnische Schule Linz. Danach machte sie sich als Erwachsenenbildnerin selbstständig.

Politisch engagierte sich Graenitz zuerst ab 1979 im Gemeinderat der Stadt Linz. Sieben Jahre später zog sie für die SPÖ in den österreichischen Nationalrat ein. Innerparteilich war sie als Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Linz Stadt sowie als Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Oberösterreich aktiv. Mit dem Beitritt Österreichs zur Europäische Union wurde Graenitz am 1. Jänner 1995 eines der ersten österreichischen Mitglieder im Europäischen Parlament. Davor gehörte sie von 1991 bis 1994 der österreichischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates an.

Friedrich König 80

Am 19. März begeht der ehemalige Klubobmann der ÖVP-Parlamentsfraktion DDr. Friedrich König seinen 80. Geburtstag. Geboren 1933 in Wien, begann er nach der Matura an der Hochschule für Welthandel sowie an der Universität Wien zu studieren und schloss diese Ausbildung mit dem Doktor rer. comm. sowie dem Doktor iuris ab. Nach einiger Zeit als Arbeitnehmer in der verstaatlichten Industrie wechselte König in die Fremdenverkehrsbranche und brachte es später bis zum Syndikus der Österreichischen Unilever.

Sein Interesse an der Politik erwachte früh. König schloss sich im 17. Wiener Gemeindebezirk der Jungen Volkspartei an, deren Hernalser Bezirksobmann er 1960 wurde. Bereits am 31. März 1970 zog König für die ÖVP in den Nationalrat ein, dem er bis Oktober 1999 - also drei Jahrzehnte lang, unterbrochen durch knappe zwei Jahre als Abgeordneter zum Europäischen Parlament - angehören sollte.

1973 wurde er zum Bezirksparteiobmann der ÖVP Hernals gewählt und auch zum Mitglied des Wiener Landesparteivorstandes der ÖVP. Ende 1986 schließlich kürte die Nationalratsfraktion der ÖVP König zu ihrem Klubobmann. Weiters gehörte er seit diesem Jahr dem Bundesparteivorstand seiner Partei an. Ab Anfang 1987, dem Wiederaufleben der Großen Koalition zwischen SPÖ und ÖVP, spielte König auch bei der Koordinierung der Regierungspolitik eine maßgebliche Rolle. Im Herbst 1990 von Heinrich Neisser als Klubobmann abgelöst, wurde König Mitglied der österreichischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates und Beobachter bei der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Ein weiterer Höhepunkt in seiner politischen Laufbahn war Januar 1995, als König, wie Ilona Graenitz, zu den ersten österreichischen Mitgliedern des Europäischen Parlaments zählte, eine Funktion, die er bis Oktober 1996 ausübte. (Schluss) hlf

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