Leichtfried: Atemluft im Flugzeug soll behördlich überprüft werden

SPÖ-EU-Delegationsleiter will von EU-Kommission Klarheit über mögliche giftige Stoffe in Cockpit und Kabinenluft

Wien (OTS/SK) - Deutschen Medienberichten zufolge verzögern mehrere Airlines die Prüfung der Luft im Cockpit und in der Kabine, offenbar in Sorge vor Schadenersatzforderungen. In der Vergangenheit soll es diesbezüglich bereits zu riskanten Vorfällen gekommen sein. SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried hat deshalb in seiner Funktion als Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments eine dringliche schriftliche Anfrage an die EU-Kommission übermittelt. "Ich möcht dafür sorgen, dass die Flugsicherheit und Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin sowie Passagierinnen und Passagieren behördlich überprüft wird. Eine freiwillige Eigenüberprüfung der Airlines halte ich für wenig aussagekräftig, noch dazu, da diese seit mehr als einem halben Jahr verzögert wird", kritisiert Leichtfried am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die dringliche Anfrage von Jörg Leichtfried an die EU-Kommission im Wortlaut:

"Medienberichten zufolge besteht die Gefahr, dass Triebwerke bei einzelnen Flugzeugen und Airlines die Atemluft abzapfen und dabei giftige Dämpfe in die Kabine transportieren. Airlines hatten angekündigt, dazu eine eigene Untersuchung durchzuführen, bislang hat diese aber noch nicht begonnen.

1. Ist der EU-Kommission diese Problematik bei Airlines
bekannt?
2. Plant die EU-Kommission offizielle behördliche Untersuchungen? 3. Welche Rechte haben a) Flugpassagiere und b) Mitarbeiter hinsichtlich der Information auf gesunde Atemluft im Flugzeug?"

(Schluss) bj

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