ÖAMTC begrüßt bevorstehenden Nationalratsbeschluss zur Ausweitung der Pendlerentlastung

Mehr Geld für Pendler, endlich auch Teilzeitkräfte berücksichtigt

Wien (OTS) - In der morgigen Sitzung des Nationalrats wird aller Voraussicht die Ausweitung der Pendlerpauschale beschlossen. "Wir begrüßen, dass die ständig steigenden Belastungen für Pendler etwas abgemildert werden. Erfreulich ist, dass nun auch Teilzeitkräfte Anspruch auf die neue Pendlerentlastung haben. Dadurch wurde eine wesentliche Ungerechtigkeit des alten Systems abgemildert", erklärt der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung Bernhard Wiesinger.

Mit der angekündigten Erfüllung der ÖAMTC-Forderung nach einem Pendlerplaner kann auch die komplexer gewordene Pendlerentlastung einfach gehandhabt werden. "Eine solche webbasierte Verkehrsmitteldatenbank ermöglicht die automatisierte Bestimmung der Zumutbarkeit und der Höhe der Pendlerentlastung. Dadurch wird die Transparenz für alle erhöht und die Antragsstellung vereinfacht", erklärt Wiesinger. Zusätzlich können mit Hilfe dieses Pendlerplaners wichtige Detailinformationen für die Verkehrsplanung generiert werden.

Licht und Schatten bei erhöhtem Ausgleich

Positiv zu bewerten ist aus Sicht des ÖAMTC zum einen die Erhöhung des sogenannten Pendlerzuschlags und zum anderen die Erweiterung der Pendlerpauschale um einen Euro je Kilometer Arbeitsweg als Steuergutschrift. Der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung stellt jedoch fest: "Die Einführung des Pendlereuros kann nur ein erster Schritt sein, das Ziel muss weiterhin eine durchgängige kilometergenaue Abrechnung sein."

Keine Pendlerpauschale für Dienstwagenbesitzer ab 1. Mai - ÖAMTC skeptisch

Ein Fragezeichen sieht Wiesinger bei der Behandlung von Dienstwagennutzern, die ab 1. Mai keine Pendlerpauschale mehr erhalten. Firmenwagennutzer seien nicht nur Führungskräfte, sondern beispielsweise auch Mitarbeiter von Hilfs- und Pflegediensten, die ihr Dienstfahrzeug oft nur sehr eingeschränkt privat nutzen dürfen. "Ob es gerecht ist und juristisch hält, dass man allen Dienstwagennutzern den Anspruch auf Pendlerpauschale zur Gänze streicht, kann man durchaus hinterfragen", stellt Wiesinger abschließend fest.

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