Glawischnig begrüßt Ankündigung der Nicht-Wahl Martin Grafs durch SPÖ und ÖVP

Spätes Eingeständnis von SPÖ und ÖVP - Mitglied einer rechtsextremen Burschenschaft darf kein hohes Amt bekleiden

Wien (OTS) - "SPÖ Chef Faymann und ÖVP-Chef Spindelegger haben heute endlich das eigentlich Selbstverständliche getan. Sie ziehen spät aber doch die Notbremse in der Causa Martin Graf und bekunden damit, dass sie einen extrem Rechten weder neuerlich zum Nationalratspräsidenten noch zum Volksanwalt wählen wollen. Das ist ein spätes Eingeständnis, dass die Wahl Martin Grafs zum Dritten Nationalratspräsidenten mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP ein Fehler war. SPÖ und ÖVP hätten Österreich einiges erspart, hätten sie damals auf die Warnungen der Grünen gehört. Denn Martin Graf hat vor und nach seiner Wahl nie ein Hehl daraus gemacht, dass er einem extrem rechten Gedankengut verpflichtet und Mitglied einer rechtsextremen Burschenschaft ist", erinnert Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen.

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