VP Walter ad Ludwig: ÖVP war nie gegen Hausbetreuer, sondern immer für die Wahlfreiheit der Mieter!

Herr Stadtrat - es geht nicht um einen Ausverkauf, sondern auch hier um Verbesserungen!

Wien (OTS) - "Herr Stadtrat, der ÖVP ist es bei der Novellierung des Hausmeistergesetzes immer um Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger gegangen! Eine Explosion der Mieten im sozialen Wohnungsbereich konnte dadurch verhindert werden. Die Kosten sind in den letzten Jahren vor allem durch das von Rot-Grün durchgepeitschte Valorisierungsgesetz in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser und Müllentsorgung gestiegen. Das heißt, dass die Stadt Wien selbst der Kostentreiber der erhöhten Mietlandschaft ist und somit den Markt kontrolliert! Sie und Ihre Rot-Grüne Stadtregierung belasten die Wienerinnen und Wiener immer mehr. Die Kosten steigen jährlich ins Unermessliche und sind in höchstem Maße unsozial" so der ÖVP Wien Wohnbausprecher Norbert Walter in Bezug auf die heutigen Aussagen von Wohnbaustadtrat Ludwig.

Norbert Walter: "Tatsache ist aber auch, dass in Wien von Rot-Grün zu wenig gewidmet wird und in einem unbefriedigenden Ausmaß Wohnungen errichtet werden - und das seit Jahren! Mehr als die Hälfte der Wienerinnen und Wiener wohnen in einer von der Stadt geförderten Wohnung. Dennoch schafft es die Rot-Grüne Stadtregierung nicht, die Wartelisten auf eine städtische Wohnung, auf welcher derzeit über 30.000 Wienerinnen und Wiener gelistet sind, zu verkürzen und den Menschen leistbaren Wohnraum zu Verfügung zu stellen!"

"Vor allem aber bedarf es eines Reality-Checks bei den derzeit vorhandenen Mietverhältnissen! Es ist untragbar, dass Peter Pilz als Nationalratsabgeordneter seit Jahren in einer Sozialwohnung lebt, obwohl er sich monatlich einen Gehaltsscheck abholt, der jenseits der 7.000 Euro liegt und von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern dieses Landes ausbezahlt wird!", so der Wohnbausprecher weiter.

Für die ÖVP Wien ist es durchaus vorstellbar, dass in einem solchen Fall, wie bei Herrn Pilz geschildert, von der Stadt Wien ein marktadäquater Preis vom Mieter verlangt wird. Auch kann sich die ÖVP Wien vorstellen, dass es dem Mieter offen gestellt wird, eine derartige Wohnung zu erwerben. Die somit erzielten Gewinne könnten wieder dem sozialen Wohnbau zugeführt werden und somit neuer, so dringend benötigter, Wohnraum geschaffen werden. "Was für uns aber nicht in Frage kommt ist, dass der soziale Wohnbau an Spekulanten veräußert wird. Die Panikmache der SPÖ in dieser Frage entbehrt jeglicher Grundlage" so Walter abschließend.

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