ÖH: Direktauszahlung der Familienbeihilfe ist Minimalreform

langjährige Forderung der ÖH wurde nur zu einem kleinen Teil erfüllt

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft begrüßt zwar die heute im MinisterInnenrat beschlossene Direktauszahlung der Familienbeihilfe, in den allgemeinen Jubelchor kann sie jedoch nicht einstimmen. "Auch wenn die heute im MinisterInnenrat beschlossene Gesetzesvorlage ein paar Erleichterungen für Studierende mit sich bringt, ist die langjährige Forderung der ÖH damit nur zu einem kleinen Teil erfüllt worden", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH.

Die einzigen Neuerungen sind, dass Studierende jetzt nicht mehr nachweisen müssen, dass sie sich zum Großteil selbst erhalten und die Aufteilung der Geschwisterstaffel. Aber: "Studierende brauchen für die Beantragung der Direktauszahlung immer noch die Unterschrift ihrer Eltern", erklärt Gruber. "Gerade für diejenigen, die bisher nur über den Rechtsweg an die ihnen zustehende finanzielle Unterstützung gekommen sind, bleibt auch nach dieser Minimalreform kein anderer Weg."

"Wir sind jetzt zwar einen kleinen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel", so Gruber. "Wir werden uns jedenfalls weiter für eine echte Direktauszahlung der Familienbeihilfe einsetzen."

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