ÖAMTC-Flugrettung: Weniger Einsätze während der Semesterferien

Notarzthubschrauber Einsätze nach Pistenunfällen seit Jahren rückläufig

Wien (OTS) - "Während der Semesterferien 2009 verzeichneten die 16 Christophorus Notarzthubschrauber noch 546 Einsätze nach Ski- und Snowboardunfällen", berichtet der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung Reinhard Kraxner. "Dieses Jahr mussten die Helikopter nur mehr 309-mal nach derartigen Zwischenfällen aufsteigen". Zwischen 2. und 24. Februar wurden 225 Skifahrer, 22 Snowboarder, sieben Skitourengeher und 55 weitere Wintersportler nach der Erstversorgung an den oft schwer zugänglichen Unfallorten durch die Notarzthubschrauber des ÖAMTC in Krankenhäuser gebracht.

Anders als man vielleicht meinen könnte, sind es aber nicht die Unfälle auf Österreichs Skipisten die das Einsatzgeschehen der ÖAMTC-Flugrettung während der Semesterferien dominieren. "In Summe wurden unsere Notarzthubschrauber währen der vergangenen drei Wochen zu 946 Einsätzen gerufen", erläutert Kraxner. "Wie zu jeder anderen Jahreszeit auch, machen internistische, neurologische oder anderer Notfälle das Gros der Notarzthubschrauber Einsätze aus." Alleine 382-mal wurden die Hubschrauber bei lebensgefährlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall alarmiert.

Versicherungsschutz überprüfen

Der überwiegende Teil der medizinisch notwendigen Notarzthubschrauber-Einsätze wird mit der Sozialversicherung abgerechnet. Lediglich bei Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich, die wenig mehr als 12 Prozent des Einsatzvolumens der ÖAMTC-Notarzthubschrauber ausmachen, verrechnet die Flugrettung direkt an den Patienten. "Das Kostenrisiko für den Einzelnen ist jedoch gering", stellt Kraxner fest. "Rund 90 Prozent aller geflogenen Patienten sind in irgendeiner Form dafür versichert." Alleine mit dem ÖAMTC-Schutzbrief ist die Hubschrauberbergung für rund 2,5 Millionen Österreicher gedeckt. "Gerade vor Beginn eines Skiurlaubes ist es dennoch wichtig zu überprüfen, ob die Versicherungsprämien bezahlt sind. Bei Kreditkarten mit Versicherungsschutz sollten die Geschäftsbedingungen genau auf Übernahme von Bergekosten hin überprüft werden", rät Kraxner abschließend.

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