FPÖ-Neubauer: Pensionen: "45 Jahre sind genug!"

Ungerechtigkeiten beseitigen, Privilegien abbauen, Reformen im Pensionssystem endlich mutig voran treiben

Wien (OTS) - "45 Jahre Arbeit sind genug!", dies stellte im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Quo vadis PensionistInnen" in der ÖGB-Zentrale der freiheitliche Senioren-Sprecher NAbg. Werner Neubauer einmal mehr fest und brachte damit klar zum Ausdruck, wohin für die FPÖ dieser Weg künftig führen muss. "Zu den großen Ungerechtigkeiten zählt mit Sicherheit, die Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages, was auch von den anwesenden ÖGB-Pensionisten mehrfach erwähnt wurde. Der Aufschrei war groß, doch gehandelt hat allein die FPÖ und dagegen geklagt. Geringfügig wurde zwar repariert, doch wir fordern den Alleinverdienerabsetzbetrag für alle, die die Auflagen erfüllen, dass der Partner nicht mehr als 2.200,- Euro verdient", so Neubauer.

Der freiheitliche Seniorensprecher thematisierte auch den Pensionssicherungsbeitrag, der eine Benachteiligung der Beamten gegenüber den ASVG-Pensionisten darstellt und heute keine rechtliche Grundlage mehr hat. Daher ist er bis zur ASVG-Höchstpension sofort abzuschaffen. "Es ist eine ganz große Ungerechtigkeit, dass dieser Beitrag selbst von Witwen- und Waisenrentnern zu entrichten ist!", stellte Neubauer gegenüber den zahlreichen Zuhörern fest. Neubauer kündigt an, diesbezüglich einen Antrag zur Aufhebung des Pensionssicherungsbetrages im Nationalrat einzubringen. Vehement sprach sich Neubauer gegen Zwangspensionierungen und Frühpensionen für sogenannte Privilegierte aus. "Es ist nicht einzusehen, dass es nach wie vor möglich ist, mit 52 Jahren in Pension zu gehen. Das kann für ein funktionierendes System langfristig nicht tragbar sein, ist aber gängige Praxis in allen Betrieben, die zu einem großen Teil im öffentlichen Eigentum stehen. Zwangspensionierungen, wie sie aktuell bei der Post tagtäglich passieren, müssen endlich abgestellt werden", so Neubauer.

Neubauer stellte auch fest, dass die angesprochenen Kritikpunkte nur einige der wichtigsten sind, auf deren Basis endlich eine umfassende Pensionsreform stattfinden muss. Zurzeit haben wir ein Stückwerk, an dem jährlich kosmetisch herumgefeilt wird, was in seiner Gesamtheit aber kaum noch jemand durchschaut. "Daher wird es eine der Hauptaufgaben der nächsten Regierung sein, das aktuelle Stückwerk in ein transparentes und gerechtes System umzuwandeln", so Neubauer abschließend.

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