ORF-Premiere für Murnbergers "Alles Schwindel"

Mit Uschi Strauss, Bibiana Zeller, Benno Fürmann und Udo Samel

Wien (OTS) - Gustav Klimt, ein Kunstliebhaber und -fälscher, eine liebenswert hysterische Modedesignerin sowie eine verwirrte Gräfin und ein verschuldeter Graf sind die Zutaten, die Regisseur Wolfgang Murnberger in seiner neuesten ORF/BR-Komödie "Alles Schwindel" vereint. In der österreichischen Verwechslungskomödie schlüpft Publikumsliebling Ursula Strauss in die Rolle der Modedesignerin Isabella, die einer Klimt-Fälschung nachjagt und unbeabsichtigt dem verarmten Grafen Leopold, gespielt von Benno Fürmann, in die Quere kommt. In der ORF-Premiere am Mittwoch, dem 27. Februar 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 sind neben Ursula Strauss und Benno Fürmann in weiteren Rollen u. a. auch Bibiana Zeller, Udo Samel, Karl Fischer, Jevgenij Sitochin ("Ruhm"), Berislav Arezina, Thomas Mraz, Magdalena Kronschläger, Petra Morzé, Christoph F. Krutzler und Pippa Galli zu sehen. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Uli Brée, Rupert Henning und Gabriel Castaneda Senn. Für die Kamera zeichnet Peter von Haller verantwortlich.

Ursula Strauss als allergische, hysterische, aber liebenswerte Modedesignerin

"Die Figur, die ich spiele, hat ziemlich viele Allergien (Hausstaub, schlechte Stoffe, Hunde, Blumen etc.). Eigentlich ist sie allergisch gegen alles und hantelt sich von einem Niesanfall zum nächsten. Und zwischen Panikattacken und kurzen Ausbrüchen der Fassungslosigkeit entspinnt sich da eben die Geschichte", beschreibt Ursula Strauss ihre Rolle und weiter: "Es ist so, dass sich Isabella extreme Sorgen um ihren Vater macht, der plötzlich einen Herzinfarkt erleidet. Ab diesem Zeitpunkt ist sie nur mehr fixiert darauf, dass es ihm gut geht, und hysterisch, weil er sich benimmt wie ein Kleinkind."

Benno Fürmann und sein Dirigent Wolfgang Murnberger

Benno Fürmann: "Eine Komödie ist schwieriger zu spielen als ein Drama, weil man sich nicht in Grauzonen flüchten kann. Bei einem Drama hat man unheimlich viele Schattierungen von schwarz und dunkel. Aber das Helle, das Licht, die beschwingte Sinfonie, da ist man mehr denn je abhängig von einer Vorlage, die auch rhythmischer Natur sein sollte, und von einem Dirigenten - bei uns in Form von Wolfgang Murnberger."

Udo Samel als Kunstfälscher

Udo Samel fertigt in der turbulenten Komödie eine Klimt-Fälschung an und versuchte sich auch in der Vorbereitung auf die Dreharbeiten als Maler: "Für diesen Film hatte ich auch einen Tag lang einen Zeichenlehrer und der hat mir dann verschiedene Malstile gezeigt oder wie Hände sich bewegen. Das gehörte früher zum guten Ton: Jeder hat zeichnen gelernt."

Bibiana Zeller: "Mir ist Klimt durch Zufall nahegebracht worden"

Auch Bibiana Zeller hat eine ganz besondere Beziehung zu Klimt und seinen Meisterwerken: "Aus meiner frühesten Jugend habe ich Freunde, die am Petersplatz in einem Biedermeierhaus wohnen, und die dort seit Generationen einen Klimt hängen haben. Wie ich so 15, 16 Jahre alt war, haben wir den immer besucht - das haben wir bis zu unserem 30. Lebensjahr beibehalten. Es war so ein raumhohes, schmales Bild mit einer Frauenfigur. Wenn du das dann so vor dir hast, haut dich das direkt um und verschlägt dir den Atem. Mir ist Klimt also durch Zufall nahegebracht worden und ich bin sehr glücklich darüber." In "Alles Schwindel" mimt Zeller die "ein bissl spinnerte", von ihrem Sohn Leopold liebevoll umsorgte Gräfin Gloria, die das - nicht vorhandene - Geld vor allem beim Internetshopping "aus dem Fenster schmeißt".

Wolfgang Murnberger: "Ein Unterhaltungsfilm für die ganze Familie, mit Spannung und Humor"

Regisseur Wolfgang Murnberger über seine Verwechslungskomödie und was das Fernsehpublikum erwartet: "Man darf sich einen Unterhaltungsfilm für die ganze Familie erwarten, mit Spannung und Humor. Es ist ein Film für den Hauptabend, zum Ausklingenlassen eines arbeitsreichen Tages." Von seiner ersten Zusammenarbeit mit Benno Fürmann zeigt er sich begeistert: "Ich kenne ihn ja eher aus Actionfilmen und bin überrascht, wie gut er eine Komödie spielen kann."

Mehr zum Inhalt

Die Katastrophe ist perfekt. Gustav Klimts weltberühmter "Kuss" wird aus dem Museum gestohlen. Für den verarmten Grafen Leopold von Hohensinn (Benno Fürmann) ist das die Rettung, denn die Versicherungssumme für das im Familienbesitz befindliche Kunstwerk wird alle seine Probleme lösen. Für Isabella (Ursula Strauss) entsteht allerdings ein Problem zu viel. Ihr Vater (Udo Samel), der in der Tatnacht diensthabende Museumswärter, gesteht ihr, dass der gestohlene Klimt eine von ihm selbst angefertigte Fälschung sei. Wenn das auffliegt, sei er erledigt. Als sie versucht, mit dem Dieb in Kontakt zu treten, gerät sie an Leopold, der ausgerechnet sie für den Dieb hält.

"Alles Schwindel" ist eine Koproduktion von ORF und BR, hergestellt von MR-Film, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich. Der ORF-Fernsehfilm wird auf der ORF-TVthek als Live-Stream und nachträglich als Video-on-Demand bereitgestellt.

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