FPÖ: Obermayr: EU-Beitritt der Türkei ist völlig unrealistisch!

Zunehmende Islamisierung weist einen mit Europa unvereinbaren Weg

Wien (OTS) - "Vertreter der EU-Kommission reden eine Beschleunigung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei herbei, die es nicht gibt", so heute der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Energiekommissar Günther Oettinger ging kürzlich gar so weit, in einem Vortrag zu vermuten, europäische Spitzenpolitiker würden im kommenden Jahrzehnt auf Knien nach Ankara robben, um einen EU-Beitritt der Türkei herbei zu flehen. Das verwundert insofern wenig, als Herr Oettinger ein Befürworter der Nabucco-Erdgas-Pipeline ist, die durch die Türkei verliefe und Europa zunehmend von türkischem Wohlwollen abhängig machen würde."

"Die Türkei", betont Obermayr, "gehört weder geographisch noch kulturell zu Europa. Sie hat Europa vor allem eines zu bieten, nämlich 'Nehmerqualitäten', wie sich etwa anhand der großzügigen Heranführungsgelder zeigt. Die Europäer sehen einem etwaigen EU-Beitritt der Türkei äußerst skeptisch gegenüber. Dem muss Rechnung getragen werden, was eine Ausblendung vager Profiterwartungen für Konzerne und eine Orientierung an realen Gegebenheiten notwendig macht. Die Zypern-Frage wie die zunehmende Islamisierung der Türkei unter Ministerpräsident Erdogan zeigen, wohin die Türkei geht. Ihr Weg ist nicht jener einer Friedens- und Wertegemeinschaft. Die Türkei ist längst privilegierter Partner der EU und Brüssel wäre gut beraten, diesen Status nicht als Basis für unverantwortliche weiterreichende Experimente hinzustellen, sondern als endgültigen Plafond in den Beziehungen zu akzeptieren."

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