LR Ragger: Sozialpädagogisches Zentrum (Gutenberg-Schule) wird nicht geschlossen

Ängste der Eltern sind unbegründet - Polit-Spektakel um SfS-Gutenberg absolut haltlos

Klagenfurt (OTS) - "Das Theater, welches mit der heute stattgefunden Protestaktion vor der Landesregierung inszeniert wurde, beweist mir, dass es bei dieser Debatte um das bfz nicht um die Sache, sondern um einen parteipolitischen Effekt geht. Hier wird wieder erneut versucht am Rücken von beeinträchtigen Kinder Lügen zu verbreiten, welche über die Medien gespielt werden. Die Eltern sollen sich nicht von parteipolitischen Motiven leiten lassen", bekräftige heute, Dienstag, Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger.

Wie so oft bekräftigt Ragger, dass das sozialpädagogische Zentrum in Klagenfurt (Gutenberg-Schule) auch in Zukunft bestehen werde. Jedoch in verkleinerter Form, weil das bisherige Konzept, Kinder aus allen Bezirken in dieser Einrichtung in Klagenfurt zu konzentrieren, laut UN-Behindertenkonvention nicht mehr zulässig ist. "Kärnten hat wie jedes andere Bundesland die Verpflichtung, allen behinderten Kindern möglichst wohnortnah eine ordentliche Ausbildung und Betreuung zu ermöglichen", führte Ragger aus. Gemäß dieser Vorgabe würde in den nächsten Jahren in jedem Kärntner Bezirk ein Inklusionszentrum errichtet, in dem beeinträchtigte Kinder in Kleinklassen ganztägig unterrichtet und betreut werden. "Die Kinder können am Abend nach Hause und müssen nicht mehr in einem Internat untergebracht werden", fügte Ragger hinzu.

Die Gutenberg-Schule werde das größte Inklusionszentrum des Landes sein, für alle Kinder aus dem Raum Großraum Klagenfurt. Zu diesem Zweck werde ein eigenes modernes Internat errichtet. Der Schulbetrieb bleibe im bestehenden Zentrum und soll in späterer Folge gemäß der UN-Konvention, der zufolge Kinder gemeinsam zu unterrichten sind, in einer nahen Klagenfurter Schule, wo genügend räumliche Ressourcen bestehen, stattfinden.
Dieses Konzept sei auch mit der Leitung der Gutenberg-Schule und den Elternvertretern vereinbart worden, wobei auch ein regelmäßig tagender Runder Tisch zur Erörterung aller Probleme ausgemacht worden ist, um die neuen Wege der SfS-Gutenberg ausführlich und gemeinsam zu erörtern. "Wenn sich die Elternvertreterinnen nun erneut mit dieser Protestaktion gegen das bereits Vereinbarte stellen, ist es umso mehr ein Zeichen, dass es hier nicht um die Kinder, sondern um parteipolitische Propaganda geht", kritisierte Ragger.

Ragger hält fest, dass die versprochene Wahlfreiheit der betroffenen Eltern, die von Landeshauptmann Gerhard Dörfler zugesagt wurde, auch eingehalten werde: "Wer sein Kind in das künftige Klagenfurter Inklusionszentrum bringen will, werde das tun können". Ragger weist abschließend darauf hin, dass auch die Kärntner Behindertenanwältin Mag. Scheiflinger, welche in die Gespräche mit den Eltern eingebunden ist, dieser Vorgangsweise zugestimmt hat.

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