Grüne zu Ybbstalbahn: "Ist für Pröll nach der Wahl auch vor der Wahl?"

Enzinger erinnert an Gemeinderatswahlen 2010: ÖVP brach Wahlversprechen und stellte Züge ein

St. Pölten (OTS) - Landeshauptmann Erwin Pröll hat in den letzten Tagen in mehreren Interviews - darunter in der SpitzenkandidatInnen-Runde des ORF - versprochen, sich um eine Lösung für die Ybbstalbahn zu kümmern. Einen kombinierten Bahn- und Radweg könne er sich gut vorstellen, so seine Worte. Die Grünen Niederösterreich fragen sich, ob seine Zusagen auch noch nach der Wahl Bestand haben: "Leider hat uns die Vergangenheit gezeigt, dass dem Landeshauptmann in puncto Öffentlicher Verkehr vor Wahlen Versprechen über die Lippen kommen, die dann nach dem Wahltag nicht mehr gehalten werden. So passiert 2010: Vor den Gemeinderatswahlen versicherte Pröll, sich für die Nebenbahnen einzusetzen. Die große Ernüchterung kam bald: Nebenbahnen wurden aufgelassen, Verbindungen gestrichen, sogar Schienen herausgerissen", weiß Verkehrssprecherin Amrita Enzinger.

Sie fordert den Landeshauptmann zu klaren Worten auf: "Herr Landeshauptmann, versprechen Sie den BürgerInnen noch vor der Wahl, dass die Ybbstalbahn nach der Wahl nicht in Vergessenheit gerät", fordert die Grüne Pröll auf. Damit wäre ein erster Schritt in Richtung Verkehrswende getan, so Enzinger: "In Kombination mit einem 365-Euro-Jahresticket wäre die 'Rettung' der Ybbstalbahn und anderer Nebenbahnen ein erster Schritt einer neuen Verkehrspolitik, die anerkennt, dass Niederösterreich den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Zukunft mehr denn je brauchen werden", betont Verkehrssprecherin Amrita Enzinger einmal mehr eine zentrale Forderung der Grünen Niederösterreich.

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