Junge Industrie: Wiener Politik muss sich um mehr Wahlbeteiligung bemühen

JI-Wien Vorsitzender Gröller: "JI-Vorschlag für die Verschiebung der Mandate würde Wien besonders treffen"

Wien (OTS) - Die Junge Industrie hat gestern Vorschläge präsentiert, um die Parteien zu motivieren, sich verstärkt um die Wahlbeteiligung und damit die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den politischen Prozess zu kümmern. Die vom Grazer Politologen Klaus Poier ausgearbeiteten Forderungen wären einerseits die Mandatsverteilung der Bundesländer und andererseits die Parteienförderung an die Wahlbeteiligung zu koppeln. "Auf Basis der Zahlen der Nationalratswahl 2008 wäre insbesondere Wien von der Forderung der Jungen Industrie (JI) betroffen", so DI Heinrich Gröller, Vorsitzender der JI-Wien. "Die Zahlen zeigen, dass damals Wien, wegen deutlich niedrigerer Wahlbeteiligung als in anderen Bundesländern, 2 Mandate verloren hätte". Rechtstechnisch wäre diese Forderung relativ leicht durch Änderung der §§ 4 und 5 der NRWO möglich. "Der positive Effekt dieser Forderung wäre, dass damit die regionale Bedeutung von Nationalratswahlen sowohl für Bürger als auch für die Politik gesteigert werde und mehr Wahlbeteiligung bedeutet stärkere Vertretung", so der Vorsitzende der JI Wien.

Die beiden JI-Vorschläge im Detail finden sich unter:
http://www.jungeindustrie.at/bm47

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