Wirtschaftsminister Mitterlehner besucht Baxter

Das Gesundheitsunternehmen beschäftigt in Österreich 4.200 Mitarbeiter und produziert 22 Produkte für den Export in 100 Länder

Wien (OTS) - Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner besuchte am Montag die Wiener Niederlassung des Biotechnologie, Pharma- und Medizintechnik-Unternehmens Baxter. "Mit 1.000 Wissenschaftlern bündelt Baxter den Großteil seiner weltweiten Biotech-Forschung in Österreich und investiert hier zwei Drittel der gesamten Forschungsmittel. Das zeigt den hohen Stellenwert und die Attraktivität des Standorts Österreich", sagt Mitterlehner bei seinem Besuch. "Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen kontinuierlich zu verbessern und noch mehr internationale F&E-Player nach Österreich zu ziehen", so Mitterlehner.

"Das Gesundheitsunternehmen Baxter beschäftigt derzeit in Österreich 4.200 Mitarbeiter/-innen und stellt 22 Produkte für den Export in rund 100 Länder her. Von Österreich aus wird auch die globale BioScience-Forschung von Baxter koordiniert", berichtet Prof. Dr. Hartmut Ehrlich (Vice President Global Research and Development Baxter BioScience). "Damit ist Baxter nicht nur einer der größten forschenden Industriebetriebe des Landes. Österreich ist auch der größte Standort unseres weltweit agierenden 50.000 Mitarbeiter/-innen-Unternehmens."

Am Standort Österreich, konkret in Wien Donaustadt und Orth a. d. Donau, setzt Baxter zum Beispiel sämtliche Schritte vom Beschaffen des Ausgangsstoffs humanes Plasma bis zum fertigen Produkt. Hier entstehen insgesamt 18 lebenswichtige Produkte, zum Beispiel gegen seltene und schwere Erkrankungen wie Blutgerinnungsstörungen oder ererbte Immunschwäche, sowie biologische Gewebekleber, wie sie u.a. bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden. In Wien steht eine der weltweit größten, effizientesten und modernsten Anlagen zur Trennung von Blutplasma-Bestandteilen.

2011 investierte Baxter in Österreich rund 47 Millionen Euro in Betriebsanlagen, 2012 waren es bereits 68 Millionen, kumuliert waren es zwischen 2006 und 2012 insgesamt über 500 Millionen Euro - dieses hohe Investmentniveau ist auch für die Zukunft projiziert, für 2013 sind mehr als 100 Millionen Euro geplant. "Damit sichert Baxter seinen Standort Österreich ab und schafft die Basis für künftige Ausbauschritte", erklärt Christine Schmatz.

"Unsere Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium und der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist sehr gut", so Prof. Ehrlich. "Wir finden in Österreich sehr viel Verständnis für unsere Investitionsprojekte im Bereich der Biotechnologie, sowie gute Förderbedingungen. Das ist für die Sicherung des Standortes von wesentlicher Bedeutung."

Gegenwärtig befindet sich eine Reihe von rekombinanten, also gentechnisch hergestellten Medikamenten z.B. zur Hämophiliebehandlung, in einem fortgeschrittenen Stadium der klinischen Entwicklung oder steht bereits kurz vor der Zulassung. "Die klinische und kommerzielle Produktion für die Markteinführung findet ebenfalls in Österreich statt", so Christine Schmatz (Vice President Global Manufacturing Recombinants & Vaccines Operations).

Die in Österreich bekanntesten Baxter-Projekte sind wohl die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen gegen die pandemische Influenza H5N1 und H1N1, die auf der in Österreich entwickelten bahnbrechenden VeroCell-Technologie basieren. Das Unternehmen ist in Österreich aber auch seit vielen Jahren in der Herstellung von Impfstoffen gegen FSME ("Zeckenschutzimpfung"), C-Meningokokken und die saisonale Influenza aktiv. Ein Impfstoff gegen die von Zecken übertragene Lyme-Borreliose befindet sich gegenwärtig in Entwicklung. Baxter tut sehr viel, um seinen Mitarbeiter/-innen ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeit und der Erfüllung ihrer Lebensbedürfnisse zu ermöglichen und genießt dafür auch weithin Anerkennung. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird durch eine Unternehmenskultur gefördert, die nicht grundlos mit dem Bundespreis für das frauen- und familienfreundlichste Unternehmen Österreichs (2004) ausgezeichnet wurde. 2011 wurde Baxter vom Wirtschaftsminister das erste Vollzertifikat für "berufundfamilie" verliehen: Für betriebliche Maßnahmen, die an die aktuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter/-innen angepasst sind, und für das bereits erreichte hohe Niveau der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Unternehmen, die Familienfreundlichkeit zu ihrem Markenzeichen machen, sind attraktiver für Fachkräfte und erzielen betriebswirtschaftliche Vorteile, weil die Mitarbeiter-Motivation steigt und die Krankenstände sinken", betont Wirtschafts- und Familienminister Mitterlehner.

Über Baxter

Baxter entwickelt, produziert und vertreibt Produkte, die das Leben von Menschen mit Hämophilie, Immunerkrankungen, Infektionskrankheiten, Nierenerkrankungen, Traumata und anderen chronischen und akuten Erkrankungen erhalten und bewahren. Als globales, diversifiziertes Unternehmen der Gesundheitsbranche verfügt Baxter über spezielles Fachwissen in den Bereichen Medizinprodukte, Pharmazeutika und Biotechnologie und entwickelt auf der Basis dieser einzigartigen Kombination neue Produkte für eine weltweit bessere Patientenversorgung.

Baxter in Österreich

Baxter ist mit über 4.200 Mitarbeitern das größte forschende und produzierende Pharma- und Biotech-Unternehmen Österreichs. Zugleich ist Österreich der größte Standort von Baxter International Inc. und - mit Niederlassungen in Wien und Orth an der Donau - der wichtigste Forschungsstandort des Geschäftsbereiches Baxter BioScience weltweit. Mehr als 1000 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland arbeiten hier an der Erforschung neuer Wirkstoffe und an der Weiterentwicklung bereits am Markt befindlicher Medikamente. Schwerpunkte des Bereiches BioScience bilden die Entwicklung und Produktion biotechnologischer und biopharmazeutischer Therapeutika. 90 Prozent der in Österreich entwickelten und hergestellten Arzneimittel gehen in den Export.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baxter.at

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