LH Dörfler: WK-Präsident Pacher bestätigt meine Position zum Zukunftsfonds

Kärntner Zukunftsfonds muss für nachhaltige Projekte und Sicherung von Arbeitsplätzen verwendet werden

Klagenfurt (OTS) - Sehr positiv bewertet Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler die heutigen Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher zur Aufschnürung des Zukunftsfonds. "Dass die Wirtschaftskammer nun die Verwendung des Zukunftsfonds zur Stärkung der Kärntner Wirtschaft vorschlägt, ist ein richtiges Signal für eine gute wirtschaftliche Entwicklung im Land. Damit wird der von mir vorgegebene Weg der gezielten Wirtschaftsförderung mit dem Geld aus dem Zukunftsfonds auch von der Wirtschaftskammer unterstützt", so Dörfler.

Erstaunt zeigt sich Dörfler aber, dass der von den Sozialpartnern erst vergangene Woche unterzeichnete Sperrvertrag für den Zukunftsfonds bereits nach wenigen Tagen zu verblassen beginnt. "WK-Präsident Pacher ist begrüßenswerter Weise über das Wochenende doch noch zur Erkenntnis gelangt, dass mein Vorschlag, den Zukunftsfonds gezielt für die heimische Wirtschaft und für die tausenden Kärntnerinnen und Kärntner einzusetzen, die einzig richtige Zukunftsentscheidung für unser Land ist", stellt Dörfler fest.

Die Wirtschaftskammer sei aber nicht die einzige Organisation, bei der man bereits ein Abrücken von der Vetohaltung zum Zukunftsfonds spüre. Bei der gestrigen ORF-Elefantenrunde zur Landtagswahl habe man von so manchem Spitzenkandidaten bereits vernommen, dass die Idee der Freiheitlichen, den Zukunftsfonds in Kärnten zu investieren, doch nicht so schlecht sei. Hinzu komme, dass bereits am 11. Jänner 2013 und am 6. Dezember 2012 in der Kleinen Zeitung die Sozialpartner und andere Parteien die Verwendung des Zukunftsfonds für nachhaltige Projekte nicht ausgeschlossen haben. So habe der IV-Präsident Christoph Kulterer vorgeschlagen, "Land kann Zukunftsfonds öffnen". Ebenso klar haben sich AK-Präsident Günther Goach "nicht in Stein gemeißelt" und SPÖ-Chef Peter Kaiser "Für den Zukunftsfonds gibt es kein Denkverbot" positioniert. Der Grüne Rolf Holub sprach ebenfalls davon, dass es besser sei, "den Zukunftsfonds für neue Energien zu nutzen, um Kärnten energieautark zu machen und 20.000 neue Jobs zu schaffen".

"Meine Position ist klar. Der Zukunftsfonds ist das Geld aller Kärntnerinnen und Kärntner. Dieses muss nachhaltig investiert werden. In der jetzigen wirtschaftlich schwierigen Lage ist es an der Zeit, das Geld für nachhaltige Projekte zu verwenden und damit Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen", so Dörfler. Als Beispiel eines nachhaltigen Zukunftsprojektes führt der Landeshauptmann die Förderung von 1000 Haushalts-Photovoltaikanlagen an, die mit 3000 Euro gefördert werden könnten. Daraus würden Gesamtinvestitionen von 12 Millionen Euro ausgelöst und 2,4 Millionen Euro an Steuerleistung produziert werden. Davon würden die Kärntner Produzenten und Zulieferer besonders profitieren, Arbeitsplätze gesichert und Betriebskosten in Haushalten reduziert werden.

"Ich lade alle Parteichefs und Sozialpartner dazu ein, sich von starren parteipolitischen Haltungen zu lösen, sich meiner pro Zukunftsfonds-Investitions-Positionierung anzuschließen und die Verwendung von Teilen des Zukunftsfonds im Sinne des Landes frei zu geben", so Landeshauptmann Dörfler. (Schluss)

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