SP-Deutsch: FPÖ ist Mitbestimmung völlig wurscht!

Strache und Gudenus wollen mit Boykottaufrufen von FP-Privatisierungsvorhaben ablenken

Wien (OTS/SPW) - "Die fortgesetzte Herabwürdigung der direkten Demokratie durch die FPÖ ist auf das Schärfste zurückzuweisen! Die an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbietenden Boykottaufrufe von Strache und Gudenus zeigen, dass die Freiheitlichen von Mitbestimmung absolut nichts wissen wollen! Klar ist aber auch: Die Wienerinnen und Wiener werden sich das Mitentscheiden nicht absprechen lassen!", kommentierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär LAbg. Christian Deutsch am Montag entsprechende Äußerungen Straches und des freiheitlichen Klubobmanns Gudenus. "Je näher die Wiener Volksbefragung kommt, desto größer wird die Nervosität bei den Freiheitlichen. Dass die blauen Spitzen mit so viel Schaum vor dem Mund herumlaufen, hat einen ganz bestimmten Grund. Die Wiener Volksbefragung soll schlechtgeredet werden, weil gerade die Freiheitlichen viel zu verlieren haben. Hat doch die FPÖ nicht nur immer wieder Privatisierungen gefordert, sondern als Regierungspartei Volksvermögen auch aktiv verschleudert!", so Deutsch.****

Deutsch erinnerte in diesem Zusammenhang an den Verkauf von 60.000 BUWOG-Wohnungen 2003/2004. "Dazu könnte es wieder kommen, wenn diese Partei in Wien das Sagen hätte. Was den Wienerinnen und Wienern sonst noch blüht, haben blaue Politiker in aller Deutlichkeit festgehalten", so Deutsch, der FP-Privatisierungsvorhaben hervorstrich:

3. 2. 2013: FPÖ-Obmann Strache forderte "Wasser verkaufen, um Schulden abzubauen" (Die Presse)
13. 5. 2011: Die Wiener FPÖ-Gemeinderätin Barbara Kappel forderte eine umgehende und vollständige Privatisierung der Flughafen Wien AG.
27. 1. 2005: Strache forderte eine Vollprivatisierung der Wien Energie.

Abschließend stellte Deutsch klar: "Die Wienerinnen und Wiener können im Rahmen der Volksbefragung dieser blauen Privatisierungswut einen saftigen Strich durch die Rechnung machen. Denn für die Wiener SPÖ ist klar: Die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener ist ein zu kostbares Gut, als dass damit spekuliert oder Geschäftemacherei betrieben wird!" (Schluss) tr

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0001